AKTUELLES
20.06.2016

Flexible optische Speicher entwickelt

Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin, unter der Leitung von Professor Stefan Hecht, Mitglied von IRIS Adlershof, haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Strasbourg & CNRS in Frankreich und der Universität Nova Gorica in Slowenien leistungsstarke Speicherelemente entwickelt, die mit Licht beschrieben und gelöscht werden können. Hierzu haben sie kleine photoschaltbare Moleküle mit einem halbleitenden Polymer vereint. Darüber hinaus konnten erste Prototypen der optischen Speicher auch auf flexiblen Unterlagen realisiert werden und versprechen somit Anwendungen in trag- und biegbarer Elektronik sowie intelligenten Bauelementen.

mehr...

 

18.06.2016

Advanced Materials Competition Application open!

The Innovation Network for Advanced Materials based in Berlin opens the application period for ambitious hardware startups, which are focused on the development of innovative and marketable high-tech products! These products can be based on organic and molecular electronics,surface engineering, polymer science,compounds, battery technology, photovoltaics, hybrid materials, fibers, sensors, lighting as well as printedelectronics for all sorts of game changing applications! During a period of 6 weeks, start-ups discuss intensively their unique needs and challenges with professionals and industry experts to establish new business opportunities. Corporate teams, start-ups, researchers and internationally selected mentors work together, receive weekly trainings as well as business and technology guidance to develop innovative products and solutions. The 20 selected start-ups will receive gratis access to a co-working space, labs and materials in order to bring their product and business to the next level. Additionally, we will invite all our international start-ups to stay in sponsored apartments. Confirmed *Partners* so far: Osram, Tesla, Henkel, Embraer *Mentors*: BASF, LG, Direct Photonics, Pilotfish, Columbia University, London School of Economics, Humboldt University, Weitnauer, Embraer, Henkel, Osram, and many more.

Apply at: www.inam.berlin

 

07.06.2016

Schmiede für neue Produkte in Elektronik, Optik und Photonik

Innovationsnetzwerk für neue Materialien (INAM) in Berlin-Adlershof gegründet

Im  Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof haben sich Wissenschaftler und Vertreter der Wirtschaft zu einem neuen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Innovationsnetzwerk für neue Materialien (Innovation Network for Advanced Materials, INAM) schließt die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zum Produktdesign.

Zu den Partnern gehören Industrievertreter wie die Osram GmbH, das Integrative Research Institute for the Sciences (IRIS Adlershof) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner und die Wista-Management GmbH.   

Produkte marktreif entwickeln

Ziel des auf zunächst drei Jahre angelegten Netzwerks ist es, innovative Konzepte zum Einsatz neuer Materialien und Technologien in Elektronik, Optik und Photonik zu entwickeln und umzusetzen. Beispiele dafür sind kostengünstige Herstellungsprozesse durch neue Drucktechnologie, transparente, leitfähige Beschichtungen für Dünnschichtsolarzellen oder die Einführung organischer Leuchtdioden (OLED) in der Automobilbranche.

Die Initiative zur Gründung des INAM e.V. kam aus dem Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof, wo sich rund um das IRIS Adlershof der HU Berlin, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen ein Kompetenzzentrum der optischen Analytik und der Materialwissenschaften gebildet hat.

Das INAM-Netzwerk verknüpft nicht nur Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Entwicklung. Ihm gehören auch Partner an, die helfen, Produkte marktreif zu entwickeln. Hier reicht das Spektrum von der auf Produktdesign spezialisierten Agentur Pilotfish GmbH über die offene Entwicklungswerkstatt Fab Lab Berlin bis zur Patent- und Technologietransferberatung durch die Humboldt Innovation GmbH und der Weitnauer Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft.

Gemeinsame Forschung und Entwicklung

„Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden neue Anwendungen und letztendlich Fertigerzeugnisse entstehen, durch die auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region steigen wird“, sagt Peter A. Frensch, Vizepräsident für Forschung an der Humboldt-Universität. Zu diesem Zweck sollen die in Berlin Adlershof vorhandenen Infrastrukturen zur gemeinsamen Forschung und Entwicklung genutzt werden. Hinzu kommen Entrepreneurship- sowie Startup- beziehungsweise Accelerator-Programme, Veranstaltungen sowie gemeinsame Auftritte auf Kongressen und Fachmessen.

In diesem Jahr verbuchte das INAM-Netzwerk bereits einen Ansiedlungserfolg für den Technologiepark Adlershof: „Das Startup Inuru GmbH hat sich einer innovativen Idee verschrieben, mit einer flachen Lichtquelle (OLED) bringt es Licht und Animation aufs Papier und bietet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten zu werben“, erklärt Jonas Pauly, designierter INAM-Geschäftsführer. Mit der auf die Herstellung von Hochtechnologie spezialisierten Certi-Stiftung aus Brasilien wurde außerdem ein erster ausländischer strategischer Partner gewonnen.
 

22.04.2016

DZLM geht in die zweite Runde

Initiiert von der Deutsche Telekom Stiftung arbeitet das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) seit Oktober 2011 sehr erfolgreich als erste bundesländerübergreifende Anlaufstelle für die Lehrerfortbildung Mathematik. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert das DZLM nun für weitere drei Jahre und investiert dafür bis Ende 2019 4,5 Millionen Euro. Der Direktor des DZLM, Professor Jürg Kramer (Mitglied von IRIS Adlershof), zeigte sich hocherfreut über die mit der weiteren Förderung verbundene Anerkennung der bisherigen Arbeit des DZLM, an der die Humboldt-Universität als Sprecherhochschule einen wichtigen Anteil hat.
Das DZLM entwickelt forschungsbasierte und praxisnahe Fortbildungsprogramme, um diese in Kooperation mit den Bundesländern und Bildungseinrichtungen durchzuführen, weiter zu beforschen und kontinuierlich zu verbessern. Künftig, so Kramer, wird noch stärker auf langfristige Fortbildungsprogramme für Lehrende fokussiert, die wiederum andere fortbilden und begleiten und so als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Aufgebaut wird dabei auf bestehenden Netzwerken und Kooperationen mit der Bildungsadministration. IRIS Adlershof gratuliert den erfolgreichen Antragstellern und in erster Linie seinem Mitglied Jürg Kramer ganz herzlich.
 

05.03.2016

IRIS Forschungsbau begonnen

Nachdem im Juni 2013 die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder beschlossen hatte, einen Forschungsbau für das am IRIS Adlershof bearbeitete Vorhaben "Hybridsysteme für Elektronik, Optoelektronik und Photonik" zu finanzieren, haben nun, nach Abschluss umfangreicher Planungsarbeiten und nach erfolgter Ausschreibung, die Baumaßnahmen auf dem Grundstück "Zum Großen Windkanal 6" begonnen.

mehr...