AKTUELLES
02.07.2014

Christian Limberg neues Mitglied von IRIS Adlershof

Christian Limberg, Professor für Anorganische und Allgemeine Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin ist neues Mitglied von IRIS Adlershof. Internationales Renommee erlangte er mit seinen Arbeiten zu molekularen Metall-Sauerstoff-Systemen sowie zu deren Verwendung  für die katalytische Oxidation von Kohlenwasserstoffen. Er ist Mitglied des Exzellenzclusters „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat)  und Sprecher des im  April 2014 gestarteten  SFB 1109: „Molekulare Einblicke in Metalloxid/Wassersysteme: Strukturelle Evolution, Grenzflächen und Auflösung“. IRIS Adlershof freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Christian Limberg und gratuliert herzlich.

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30.06.2014

Einstein-Professorin Claudia Draxl wird Max Planck Fellow am Fritz-Haber-Institut Berlin

Frau Prof. Claudia Draxl, Mitglied von IRIS-Adlershof, wurde vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zum „Max Planck Fellow“ am Fritz-Haber-Institut der MPG in Berlin ernannt. Das Programm der „Max Planck Fellows“ soll nicht nur die Kooperation zwischen Universitäten und Max-Planck-Instituten dokumentieren und stärken, sondern beinhaltet auch den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe am Fritz-Haber-Institut.

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17.06.2014

"HoW exciting! 2014" - Workshop 31. Juli - 8. August

Die Dichtefunktionaltheorie ist ein Fundament der computergestützen Materialforschung. Sie ist auch die erste Sprosse auf der Leiter der Multiskalen-Modellierung, um reale physikalische Phänomene und Prozesse quantitativ zu beschreiben. Sie hat sich als eine hervorragende Technik zur Berechnung von Strukturen und Molekulardynamik erwiesen. Die Beschreibung von angeregten Zuständen geht aber darüber hinaus.
Der Workshop, organisiert von Prof. Dr. Claudia Draxl, Mitglied des IRIS Adlershof, und Mitarbeiter/innen bringt junge Wissenschaftler/innen mit weltweit führendenen Expert/innen zusammen, die in Keynote-Vorträgen die theoretischen Grundlagen der führenden ab-initio-Techniken einführen. Dabei wird es vor allem um die Behandlung verschiedener Anregungen gehen, welche für die elektronischen, optischen und thermodynamischen Eigenschaften von Materialien ausschlaggebend sind. All dieses Wissen wird dann "hands-on" mittels des in der Arbeitsgruppe entwickelten Computercodes "exciting" in die Praxis umgesetzt.

Weitere Informationen auf how-exciting-2014.physik.hu-berlin.de

 

05.06.2014

Matteo Guzzo erhält Humboldt-Forschungsstipendium

Matteo Guzzo erhält ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Damit wird er sich in den kommenden zwei Jahren seinem neuen Forschungsgebiet Electron-phonon Coupling in Photoemission Spectra within Advanced Greens Function Methods widmen. Guzzo hat an der Ecole Polytechnique promoviert, wo seine Doktorarbeit über Dynamical Correlations in Solids als die beste des Jahre 2012 ausgezeichnet wurde. Seit 2013 ist er in der Arbeitsgruppe Festkörpertheorie von Prof. Claudia Draxl als Postdoc tätig und wurde in dieser Zeit auch aus Mitteln  von IRIS Adlershof gefördert.
 

23.05.2014

Neuer zweidimensionaler graphitischer Halbleiter entdeckt

Ein europäisches Team aus Chemikern und Physikern, darunter Dr. Nikolai Severin und Prof. Jürgen P. Rabe vom Institut für Physik der Humboldt-Universität und dem Joint Laboratory of Structural Research am IRIS Adlershof, haben einen neuen, dem Graphen verwandten, quasi zweidimensionalen Halbleiter entdeckt (s.a. Kommentar in ars technica). Das Material, ein Triazin-basiertes graphitisches Kohlenstoffnitrid (TGCN), wurde bereits 1996 theoretisch vorhergesagt. Jetzt konnte es erstmals vorgestellt werden. TGCN ist ein Mitglied der Graphen-Familie, von denen bisher nur fünf nichtmetallische Mitglieder bekannt waren: Graphen selbst, hexagonales Bornitrid, Bor-Kohlenstoff-Nitrid, Fluorgraphen und Graphenoxid. TGCN ist strukturell dem Graphit ähnlich, aber es ist  halbleitend und daher hochinteressant für opto-elektronische Anwendungen. Zu den Kooperationspartnern in diesem Projekt gehören Dr. Michael J. Bojdys und Professor Arne Thomas (TU Berlin), Professor Markus Antonietti (MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung) sowie fünf weitere Gruppen aus Großbritannien, Deutschland und Finnland. Im IRIS Adlershof spielen 2D Kristalle eine wichtige Rolle im Forschungsfeld "Hybridsysteme für Optik und Elektronik" .

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16.05.2014

Architekten und Planer für Forschungsbau von IRIS Adlershof beauftragt

Nachdem im Juni 2013 die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder beschlossen hatte, einen Forschungsbau für das am IRIS Adlershof bearbeitete Vorhaben "Hybridsysteme für Elektronik, Optoelektronik und Photonik" zu finanzieren, hat jetzt der Bauherr, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, im Rahmen eines VOF-Vergabeverfahrens ein Vorentwurfskonzept ausgewählt, das nun umgesetzt wird.

Das von den Architekten Nickl & Partner und dem Planungsbüro IDK Kleinjohann entwickelte Vorentwurfskonzept sieht auf dem Grundstück Zum Großen Windkanal 6 einen eigenständigen markanten Baukörper vor, der sich wie selbstverständlich in die Bestandsstruktur zweier ehemaliger Kasernen integriert und dabei IRIS Adlershof als zusammenhängende Forschungseinrichtung präsentiert. Der Neubau wird als Verbinder zwischen beide Bestandsbauten gesetzt. So bleibt zur Straße Zum Großen Windkanal ein repräsentativer hofartiger Außenraum erhalten, der zusammen mit dem Foyer als gemeinsamer Eingangsbereich und verbindendes Element der verschiedenen Arbeitsgruppen von IRIS Adlershof fungiert.

IRIS-Sprecher Professor Jürgen P. Rabe ist von diesem Konzept begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass es den Architekten und Planern gelungen ist, die vom Forschungsthema vorgegebenen funktionalen Erfordernisse mit einer anspruchsvollen und modernen Architektur zu verbinden. Wenn das Gebäude 2018 fertiggestellt ist, wird dies eine echte Bereicherung nicht nur für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Studierenden der Humboldt-Universität, sondern auch für unsere strategischen Partner hier an unserem Standort in Berlin-Adlershof und darüber hinaus.“