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IRIS Adlershof
Humboldt-Universität zu Berlin
Zum Großen Windkanal 6
12489 Berlin
Germany
Prof. Dr. Jürgen P. Rabe
Founding Chairman
Phone.: +49 (0)30 2093-66355
Fax: +49 (0)30 2093-66351
rabe@iris-adlershof.de
Dr. Nikolai Puhlmann
Manager
Phone: +49 (0)30 2093-66352
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puhlmann iris-adlershof.de
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NEWS
Internationales Graduiertenkolleg 1524 – „Self-Assembled Soft Matter Nano-Structures at Interfaces” geht in die zweite Förderperiode
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung zweier Graduiertenkollegs, an denen IRIS Adlershof beteiligt ist, für weitere viereinhalb Jahre beschlossen und stellt hierfür insgesamt über 8,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Im Graduiertenkolleg 1504 „Masse, Spektrum, Symmetrie: Teilchenphysik in der Ära des Large Hadron Colliders“ kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Dresden und des DESY Zeuthen zu theoretischen und experimentellen Fragen der Teilchen- und Astroteilchenphysik. Verbindendes Glied aller Standorte ist die Mitarbeit im ATLAS-Experiment am Large Hadron Collider (LHC) des CERN in Genf. Im Sommer des vergangenen Jahres gelang dort der Nachweis der Existenz von Higgs-Bosonen. Sprecher des Kollegs ist Prof. Heiko Lacker vom Institut für Physik der HU Berlin. Seitens IRIS Adlershof sind Prof. Jan Plefka und Prof. Matthias Staudacher beteiligt.
Im Internationalen Graduiertenkolleg 1524 „Self-Assembled Soft Matter Nano-Structures at Interfaces” erforschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die Eigenschaften selbstorganisierter Nanostrukturen aus weicher organischer und biomolekularer Materie an Grenzflächen. Dabei werden sie von Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie des Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam betreut. Von US-Seite sind die North Carolina State University, die University of North Carolina at Chapel Hill, die University of Pennsylvania sowie neu die Duke University beteiligt. Sprecher des Kollegs ist Prof. Martin Schoen von der TU Berlin. Seitens IRIS Adlershof sind Prof. Matthias Ballauff sowie als stellvertretende Sprecher des Kollegs Prof. Regine von Klitzing und Prof. Jürgen P. Rabe beteiligt.
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Moderner Forschungsbau für Hybridsysteme in Optoelektronik und Nanoanalytik
Wissenschaftsrat empfiehlt Baufinanzierung für das IRIS Adlershof der Humboldt-Universität

Die Mitglieder des Integrative Research Institute for the Sciences - IRIS Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin haben Grund zur Freude: Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Frühjahrssitzung Bund und Ländern empfohlen, 37,4 Mio Euro für einen modernen Forschungsbau bereitzustellen.
Mit einer Gesamtnutzfläche von gut 4.700 Quadratmetern wird so auf dem Campus Adlershof der HU, in unmittelbarer Nähe der Institute für Physik und Chemie, ein neuer, hochmoderner Forschungsbau für ca. 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen.
„Die Empfehlung des Wissenschaftsrates für den IRIS-Forschungsbau ist eine besondere Auszeichnung, die einmal mehr die hohe Leistungsfähigkeit unseres Konzepts Integrativer Forschungsinstitute sowie die der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigt“, sagt HU-Präsident Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.
„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Wissenschaftsrat von der Qualität und der Relevanz unseres Forschungsprogramms zu überzeugen“, unterstreicht IRIS-Sprecher Prof. Dr. Jürgen P. Rabe. „Das gibt uns die Chance, IRIS Adlershof zu einem international noch sichtbareren Zentrum der Erforschung von organisch-anorganischen Hybridsystemen für die Optik, Elektronik und Photonik auszubauen.“
Der stete und rasante Fortschritt in der Mikroelektronik und in den optischen Technologien ist Taktgeber für zahlreiche Innovationen. Die etablierte und über Jahrzehnte äußerst erfolgreiche Halbleitertechnologie stößt dabei jedoch zunehmend an Grenzen, vor allem wo es um Multifunktionalität sowie Ressourcen schonende Herstellung und energieeffizienten Betrieb einschlägiger Bauelemente geht. Der Übergang zu strukturierten Verbundsystemen aus unterschiedlichen organischen und anorganischen Materialien auf Nanoebene, die am IRIS Adlershof erforscht werden, erschließt dagegen neue Eigenschaften und damit neue Anwendungsperspektiven. Diese sind sehr breit: So können hocheffiziente Hybrid-Solarzellen dazu beitragen, die Energiewende zu beschleunigen. Die Integration von multifunktionalen Hybridelementen auf kleinsten Längenskalen bei gleichzeitig minimiertem Energieverbrauch eröffnet aber auch neue Möglichkeiten für differenziertere Diagnostik sowie für die elektronische und optische Verarbeitung von Informationen.
Das Forschungsprogramm des IRIS Adlershof bündelt die Expertise von insgesamt 15 Arbeitsgruppen der HU, die auf diesem Gebiet eng mit dem Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie Berlin (HZB), dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zusammen arbeiten.
Dazu wird eine Core Facility mit dem Joint Lab for Structural Research (JLSR) und Open Access Laboratories (OPAL) for Advanced Materials und Analytical Sciences entstehen, die auch innovativen Unternehmen und Gründungsinitiativen sowie Kooperationspartnern aus der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und dem Fraunhofer Institut für angewandte Polymerforschung in Golm offen stehen. Internationale Kooperationen gibt es insbesondere mit der Princeton University, der National University of Singapore, der Chiba University in Tokyo sowie der Tel Aviv University.
Die an der HU bereits jetzt sehr gut aufgestellte Nachwuchsförderung wird von den neuen, exzellenten Arbeitsmöglichkeiten im IRIS-Forschungsbau ebenfalls stark profitieren. Dazu ist die Einrichtung von vier neuen Nachwuchsgruppen geplant. Darüber hinaus werden Doktorandinnen und Doktoranden von Verbundprojekten wie dem Sonderforschungsbereich 951 „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ (HIOS) und der „Graduate School of Analytical Sciences Adlershof“ (SALSA) in das Forschungsprogramm einbezogen. Auch den Studierenden des Internationalen Master Studienganges „Polymer Science“ werden die neuen Labor- und Begegnungsflächen offen stehen.
Empfehlungen zur Förderung von Forschungsbauten (2014) [PDF 335 kB] (S. 59)
Wissenschaftrat, 26. April 2013
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Hochtechnologiestandort Berlin Adlershof auf klarem Wachstumskurs
Professor Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), blickt auf der Jahrespressekonferenz der Adlershofer Standortpartner auf ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr zurück. In der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs war die HU im Juni 2012 zur Exzellenzuniversität gekürt worden. Sie erreichte neben der erfolgreichen Fortsetzung von Projekten der ersten Förderperiode gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung eine Förderzusage für die Graduiertenschule SALSA (Graduate School of Analytical Sciences Adlershof). Dank der Mittel des im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Zukunftskonzepts der HU wird auch IRIS Adlershof an Fahrt gewinnen. So soll ein ehemaliger Kasernenkomplex auf dem Campus zum hochmodernen Forschungsbau für IRIS umgestaltet werden.
Bericht über Adlershof (2012) [PDF 2,8 MB]
WISTA Management GmbH, April 2013
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Quantum Light from Diamond and Plastic
A group of researchers led by IRIS Adlershof member Oliver Benson has developed a simple method to fabricate stable sources of single light quanta. The ansatz is based on a novel hybrid approach combining two completely different material systems: Nano-diamonds and photo resist. In this way it was possible to write nearly arbitrary three-dimensional structures, which contain single diamond fragments with single colour centres.
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