ARCHIV AKTUELLES

Ausschreibung von 15 SALSA-Promotionsstipendien

SALSA, die School of Analytical Sciences Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin, hat weitere 15 Promotionsstipendien ausgeschrieben, welche zum 1. Oktober 2013 beginnen sollen.Hochschulabsolventen (Diplom, Master-Abschluss oder Äquivalent) in Chemie, Biologie, Physik oder verwandten Disziplinen mit Interesse an Analytical Sciences sowie Absolventen mit einem Hintergrund in Naturwissenschaftliche Didaktik sind eingeladen, sich zu bewerben.
Die Bewerbungfrist wurde auf 13. Mai 2013 verlängert.

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Katharina Schultens mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet

Katharina Schultens, Geschäftsführerin der Graduate School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA) ist mit dem Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt ausgezeichnet worden. Dieser Preis gilt als der bedeutendste Literaturpreis für junge Autorinnen und Autoren auf dem Gebiet der Lyrik im deutschsprachigen Raum. IRIS Adlershof gratuliert Frau Schultens ganz herzlich.

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Humboldt-Universität mit international drittbestem Ruf aller deutschen Universitäten

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat international den drittbesten Ruf aller deutschen Universitäten. Im aktuellen Reputations-Ranking des britischen Magazins "Times Higher Education" belegt die HU Platz 72.

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Neues EU Forscher-Erstausbildungsnetz (ITN) für Doktoranden im Bereich Mathematische Physik

Das Marie Curie Forscher-Erstausbildungsnetz GATIS (Gauge Theory as an Integrable System) hat seine Arbeit aufgenommen. Sieben europäische Forschungseinrichtungen und sechs Wirtschaftspartner haben sich in diesem EU-Projekt zusammengeschlossen, um jungen Wissenschaftlern ein herausragendes Forschungsumfeld zur Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet der exakt lösbaren Eichfeldtheorien zu bieten. Die Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt sich mit einem Team von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Matthias Staudacher, Mitglied von IRIS Adlershof. Die Partner im Netzwerk repräsentieren verschiedene Communities aus den Forschungsbereichen Eichfeldtheorie, Stringtheorie, Statistische Physik und Computeralgebra. GATIS will die verstärkten multidisziplinären Interaktionen zwischen diesen Bereichen auf ein neues Niveau heben und im Kontext der Graduiertenausbildung die Distanzen zwischen diesen Forschungsfeldern verringern.

Insgesamt 17 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden innerhalb der nächsten vier Jahre die Möglichkeit haben in den beteiligten Instituten eine Doktorarbeit anzufertigen oder ein einjähriges Forschungsprojekt zu bearbeiten. Daneben veranstaltet das Netzwerk zahlreiche Konferenzen, Sommerschulen, Workshops, und Fortbildungen durch die Wirtschaftspartner.

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Wie der Kontakt zwischen Kohlenstoffverbindungen und Metall gelingt

„Organische Elektronik“ steckt schon heute im Display von Smart-Phones und verspricht auch in Zukunft interessante Produkte, zum Beispiel biegsame Leuchtfolien, die Glühbirnen ersetzen sollen, oder Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Ein Problem besteht dabei stets darin, die aktive organische Schicht gut mit Metallkontakten zu verbinden. Auch für diese Aufgabe werden oft organische Moleküle eingesetzt. Allerdings war es bisher nicht möglich, genau vorherzusagen, welche Moleküle diese Aufgabe auch erfüllen. Sie mussten daher im Wesentlichen durch Ausprobieren identifiziert werden. Nun ein hat internationales Team von Wissenschaftlern um Dr. Georg Heimel und Prof. Dr. Norbert Koch, Mitglied von IRIS Adlershof, herausgefunden, was diese Moleküle miteinander gemeinsam haben. Ihre Ergebnisse könnten es ermöglichen, die Kontaktschichten zwischen Metallelektroden und aktivem Material in organischen Bauelementen gezielter zu verbessern.

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Brückenschlag von der Grundlagenforschung zur Anwendung

Immer mehr Forschungsergebnisse von Mitgliedern von IRIS Adlershof stoßen auf wachsendes Interesse von Wirtschaftsunternehmen und fließen in die Entwicklung innovativer Produkte ein. So haben zum Beispiel die IRIS-Mitglieder Prof. Norbert Koch und Prof. Stefan Hecht im Rahmen eines inzwischen abgeschlossenen BMBF-Verbundvorhabens grundlegende Erkenntnisse zu organischen Materialien und deren Optimierung für organische Leuchtdioden (OLEDs) gewonnen. Wie diese Resultate effektiv zur Herstellung neuartiger Bauteile für die Fahrzeugbeleuchtung und -Instrumentierung verwendet werden können, wurde kürzlich auf einem von Prof. Koch moderierten Workshop im Rahmen der 13th International Conference Intelligent Automotive Lighting 2013 mit Vertretern der Wirtschaft diskutiert.

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Princeton University erster Profilpartner der HU

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat mit der Princeton University einen Vertrag über eine Profilpartnerschaft abgeschlossen. Mitglieder von IRIS Adlershof sind an dieser Kooperation substanziell beteiligt. Neben einem Austausch von Wissenschaftler/innen und Doktoranden/innen wird es auch gemeinsam organsierte wissenschaftliche Veranstaltungen wie Symposien und Sommerschulen geben.

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Der Trudelturm (Trudelwindkanal) in Adlershof im Winter
Video des Trudelexperimentes  in einem Nachbau am NASA LaRC
 

Humboldt-Forschungspreis für Vladimir A. Smirnov

Dr. Vladimir A. Smirnov von der Staatlichen Universität Moskau hat einen Humboldt-Forschungspreis erhalten. Im Rahmen des damit verbundenen Forschungsaufenthalts verbringt er in diesem und den kommenden Jahren insgesamt acht Monate an der Humboldt-Universität zu Berlin in der Gruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" von Prof. Dr. Matthias Staudacher, Mitglied von IRIS Adlershof, sowie vier Monate am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bei Prof. Dr. Matthias Steinhauser. Mit dem Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Er ist mit 60.000 Euro dotiert. Dr. Smirnov ist einer der herausragendsten Forscher auf dem Gebiet der perturbativen Quantenfeldtheorie, insbesondere der Evaluierung von Mehrschleifen-Feynman-Diagrammen. Er hat mehrere Schlüsseltechniken entwickelt, die hochkomplizierte für die phänomenologische Teilchenphysik und die Mathematische Physik relevante Berechnungen ermöglichen. Während seines Aufenthalts in Deutschland möchte Dr. Smirnov neue Klassen von Feynman-Integralen untersuchen, die mehrere direkte Anwendungen sowohl in der Quantenchromodynamik als auch in supersymmetrischen Yang-Mills-Theorien haben.

Detlef Günther von der ETH Zürich Einstein Visiting Fellow an der Humboldt-Universität

Detlef Günther, Professor für Spurenelement- und Mikroanalytik an der ETH Zürich und Mitglied der School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA) der Humboldt-Universität ist einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der anorganischen Massenspektrometrie. Seine Förderung als Einstein Visiting Fellow ermöglicht es ihm, gemeinsame Forschungsprojekte mit den an SALSA beteiligten Kolleginnen und Kollegen und insbesondere dem wissenschaftlichen Nachwuchs voranzubringen, wobei er vor allem seine Expertise zur Analyse von Nanopartikeln einbringen wird. IRIS Adlerhof gratuliert herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.


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Jochen Brüning gewähltes Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton 2012-2013

IRIS Adlershof-Mitglied Prof. Jochen Brüning wurde zum Mitglied der School of Mathematics des Institute for Advanced Study in Princeton 2012-2013 gewählt.

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Tiburtius-Preis 2012 für Asbjörn Burow

Dr. Asbjörn Burow wurde mit dem diesjährigen Tiburtius-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet. Den mit 4.000 Euro dotierten 1. Preis für die beste Dissertation erhielt er für seine Arbeit „Methoden zur Beschreibung von chemischen Strukturen beliebiger Dimensionalität mit der Dichtefunktionaltheorie unter periodischen Randbedingungen”, die er unter der Betreuung von IRIS Adlershof-Mitglied Prof. Joachim Sauer am Institut für Chemie angefertigt hat.

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Einstein Stiftung fördert Projekte von Claudia Draxl und Matthias Staudacher

Die Einstein Stiftung Berlin finanziert sechs neue Projekte von Berliner Top-Wissenschaftlern als Einstein-Forschungsvorhaben. Dazu gehören das Projekt "ETERNAL - Exploring Thermoelectric Properties of Novel Materials" von IRIS Adlershof-Mitglied und Einstein-Professorin Claudia Draxl aus dem Institut für Physik der HU zusammen mit Prof. Klaus-Robert Müller von der TU Berlin und Prof. Matthias Scheffler vom Fritz-Haber-Institut, sowie das Projekt "Gravitation and High Energy Physics" von IRIS Adlershof-Mitglied Matthias Staudacher, Professor in den Instituten für Mathematik und Physik der HU.

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Peter Hegemann erhält Leibniz-Preis 2013

Peter Hegemann, Professor für Experimentelle Biophysik an der Humboldt-Universität zu Berlin und UniCat-Mitglied, hat von der DFG den Leibnizpreis 2013 zuerkannt bekommen. Prof. Hegemann ist einer der Begründer der Optogenetik, einer neuen innovativen Methode, mit der durch Licht aktivierbare Proteine aus Mikroorganismen in ausgewählte Neuronen eingebracht werden. IRIS Adlershof gratuliert sehr herzlich und freut sich mit ihm über diese herausragende Auszeichnung.

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SFB 647 "Raum-Zeit-Materie" geht in die dritte Förderperiode

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Fortsetzung der Förderung des Sonderforschungsbereichs SFB 647 "Raum-Zeit-Materie"  für eine dritte Periode für die Jahre 2013-2016 bewilligt. In dem seit 2005 existierenden Sonderforschungsbereich arbeiten theoretische Physiker und Mathematiker der Humboldt-Universität zu Berlin (Sprecherhochschule), der Freien Universität Berlin, des Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik Potsdam sowie der Universität Potsdam gemeinsam an grundlegenden Fragen der Gravitations- und Quantenfeldtheorie. Der SFB hat dabei eine zentrale Plattform für die Mathematische Physik im Raum Berlin/Potsdam geschaffen. IRIS Adlershof ist am SFB maßgeblich mit vier Teilprojekten über die Professoren Brüning, Kreimer, Plefka und Staudacher beteiligt.

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Horst Bredekamp mit dem Berliner Wissenschaftspreis 2012 geehrt

Der diesjährige Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin geht an Prof. Horst Bredekamp. Die mit einem Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro dotierte Ehrung würdigt den Kunsthistoriker der Humboldt-Universität zu Berlin für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen. Prof. Bredekamp ist u.a. einer der Sprecher des Exzellenzclusters "Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor", an dem auch IRIS Adlershof beteiligt ist.

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Ausschreibung von 15 SALSA-Promotionsstipendien

SALSA, die neue School of Analytical Sciences Adlershof, gegründet im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, hat am 1. November 2012 ihre Arbeit aufgenommen und nun 15 Promotionsstipendien ausgeschrieben.

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Carl-Ramsauer-Preis 2012 für Sylvia Schikora

Frau Dr. Sylvia Schikora, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Prof. Fritz Henneberger (Mitglied von IRIS Adlershof), wurde für ihre Dissertationsschrift "All-optical noninvasive delayed feedback control of semiconductor lasers" mit dem Carl-Ramsauer-Preis 2012 der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin ausgezeichnet.

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IRIS Adlershof bezieht das IRIS-Haus Zum Großen Windkanal 6

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 war    IRIS Adlershof    Gast in den Räumlichkeiten des Instituts für Physik im Lise Meitner-Haus. Nun hat die Humboldt-Universität Büro-, Besprechungs- und Seminarräume im neu hergerichteten IRIS-Haus Zum Großen Windkanal 6 in unmittelbarer Nachbarschaft des Lise Meitner-Haus eingerichtet. Der erste Bauabschnitt wurde zwischenzeitlich an IRIS übergeben.  Dort sind zunächst die Geschäftsstellen von IRIS Adlershof, des SFB 951 „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ (HIOS) und der Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof (SALSA), sowie die theoretisch arbeitenden IRIS-Mitglieder Prof. Claudia Draxl (Theoretische Festkörperphysik) und Prof. Matthias Staudacher (Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie) mit ihren Arbeitsgruppen untergebracht. Außderdem werden IRIS-Mitglied Prof. Matthias Ballauff (Weiche Materie und funktionale Materialien) sowie Prof. Joachim Dzubiella (Theorie weicher Materie) einziehen. Darüber hinaus gibt es vor allem Büros für Mitglieder von verschiedenen nationalen und internationalen Graduiertenprogrammen sowie für Gäste.

In einem zweiten Bauabschnitt soll bis Ende 2013 Platz für weitere, vorwiegend theoretisch arbeitende IRIS-Mitglieder und deren Arbeitsgruppen im IRIS-Haus geschaffen werden. Für das IRIS-Forschungsfeld "Hybridsysteme für Optik und Elektronik" ist ein eigener dedizierter Forschungsbau mit einer Core Facility und einschlägigen Speziallaboren in der Planung.

Humboldt-Universität im World University Ranking unter den Top 100

Die Humboldt-Universität zu Berlin belegt im aktuellen Times Higher Education World University Ranking 2012/2013 den Rang 99. Gegenüber dem Vorjahr konnte sie sich um 10 Plätze verbessern und gehört damit im weltweiten Hochschulvergleich zu den vier deutschen Universitäten in den Top 100.

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Polydays 2012: Polymers and Light – Internationale Tagung des Berlin-Brandenburgischen Verband für Polymerforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin in Adlershof

Polymere und ihre Wechselwirkung mit Licht gehören zu den interessantesten Untersuchungsgegenständen der modernen Natur- und Materialwissenschaften. Die speziellen Eigenschaften natürlicher wie auch synthetischer Polymere versprechen neuartige Nutzungsmöglichkeiten in breit gefächerten Gebieten von der modernen Optoelektronik bis hin zur Medizin. So lehrt uns beispielsweise die Natur, wie das Sonnenlicht mittels organischer photovoltaischer Systeme in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Andererseits lässt sich elektrische Energie durch polymer-basierte Leuchtdioden sehr effizient in Licht verschiedenster Wellenlänge umwandeln. Besonders vielversprechende Chancen für technologische und medizinische Anwendungen ergeben sich aus der inzwischen immer besser beherrschten Möglichkeit, elektrische und optische Eigenschaften von Polymeren bei der Synthese gezielt zu ändern und optimal an spezielle Nutzungszwecke anzupassen.

Diese und ähnlich spannende Fragen der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung stehen im wissenschaftlichen Fokus der alle zwei Jahre vom Berlin-Brandenburgischen Verband für Polymerforschung (BVP) veranstalteten internationalen Tagungsreihe POLYDAYS. In diesem Jahr findet die Tagung vom 30. September bis 02. Oktober auf dem Campus Adlershof der Humboldt-Universität zum Thema „Polymers and Light“ statt. Zu den herausragenden internationalen Sprechern gehören T. Aida (Tokyo), C.J. Barrett (Montreal), P. Fratzl (Potsdam), J.M.J. Frechét (Thuwal, Saudi Arabien), M. Havenith (Bochum), G.D. Scholes (Toronto), and C.G. Willson (Austin).

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Humboldt-Universität und Bundesdruckerei eröffnen Forschungslabor

Professor Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität, und Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, eröffneten am 18. September 2012 das Forschungslabor „BeID-Lab“. Im neuen Labor, das an der Humboldt-Universität angesiedelt ist, setzen die Partner Forschungsarbeiten und Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der „Sicheren Identität“ und der Sicherheitstechnologien gemeinsam um. „BeID-Lab“ steht für „Berlin elektronische Identitäten Labor“ und ist ein Ergebnis der bisherigen Forschungskooperation des Instituts für Informatik der Humboldt-Universität und der Bundesdruckerei GmbH.

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IRIS-Mitglied Stefan Hecht mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet

Prof. Stefan Hecht (Mitglied von IRIS Adlershof) und Prof. Hans Börner (beide Institut für Chemie der Humboldt-Universität) wurden vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) mit je einem der renommierten ERC Starting Grants ausgezeichnet. Damit konnten sie sich in einem zweistufigen hochkompetitiven Verfahren erfolgreich in der europäischen Nachwuchselite behaupten und erhalten nun für eine Dauer von fünf Jahren jeweils eine Fördersumme von 1,5 Mio. Euro, um ihre Forschung auf dem vom ERC attestierten Spitzenniveau zu konsolidieren.

Im Projekt “Light4Function“ wird Prof. Hecht mit seiner Gruppe verschiedene Strategien verfolgen, um mit Hilfe von Licht diverse Funktionen von Reaktivität und Katalyse bis hin zu Ladungstransport und Bewegung zu steuern. „Unsere bisherigen Anstrengungen, die Vorteile von Licht zur Kontrolle von molekularen Prozessen zu nutzen, sind dadurch nicht nur gewürdigt worden, sondern wir werden diese in Zukunft nun entscheidend intensivieren können,“ freut sich Hecht über die üppigen Fördermittel aus Brüssel. Stefan Hecht hat seit 2006 den Lehrstuhl für Organische Chemie und Funktionale Materialien am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Prof. Börner und sein Team werden in ihrem Vorhaben “Sip – Specifically Interacting Polymers“ spezifisch wechselwirkende Polymere entwickeln. Seit 2009 leitet er das Labor für Organische Synthese funktionaler Systeme am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin.

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IRIS-Mitglied Thomas Elsässer mit Julius Springer Prize ausgezeichnet

Thomas Elsässer, Direktor am Max-Born-Institut und Mitglied von IRIS Adlershof sowie Horst Weller von der Universität Hamburg erhalten den Julius Springer Prize for Applied Physics 2012. Die Wissenschaftler werden für ihre Pionierleistungen und ihr detailliertes Verständnis elementarer Prozesse auf der Sub-Nanoskala geehrt.

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Vielseitige Transistoren gesteuert durch Licht

Organische Halbleitermaterialien sind Schlüsselkomponenten für die Entwicklung leichter und flexibler elektronischer Bauelemente. Um jedoch komplexe Funktionen zu realisieren, müssen die Komponenten in verschiedenen Schaltzuständen vorliegen können, die selektiv und im Idealfall mit Hilfe unterschiedlicher Stimuli adressiert werden können. Licht ist dabei einer der attraktivsten Stimuli, da es hohe räumliche und zeitliche Kontrolle ermöglicht und mit moderner Optik gekoppelt werden kann. Allerdings muss die benötigte Lichtempfindlichkeit der Bauelemente zunächst in die verwendeten Materialien eingebaut werden.

Ein internationales Forscherteam, an dem sowohl der Chemiker Stefan Hecht als auch der Physiker Norbert Koch – beide Mitglieder des IRIS Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin – beteiligt sind, hat nun erstmalig derartige „smarte“ Transistoren gefertigt, die durch Licht adressiert werden können. In ihrer aktuellen Veröffentlichung in Nature Chemistry demonstrieren die Autoren ein neues Konzept, bei dem photoschaltbare "Fallen" für Ladungsträger, sogenannte „traps“, direkt in den herkömmlichen Halbleiter integriert werden. Diese maßgeschneiderten kleinen Moleküle sind nach Bestrahlung mit UV-Licht in der Lage, den Stromfluss durch den Halbleiter im Transistor zu blockieren. Bestrahlung mit sichtbarem Licht schaltet die Fallen wieder ab, so dass der Strom wieder in gewohnter Weise durch das Bauelement fließen kann. Die entwickelte Methode, bei der die lichtempfindlichen Moleküle mit dem organischen Halbleiter einfach vermischt werden, ist sehr effektiv und erlaubt eine kostengünstige Bauelementherstellung. Die über Licht programmierbaren Transistoren könnten somit in Zukunft als multifunktionale opto-elektronische Bauelemente in logischen Schaltkreisen fungieren.

IRIS-Mitglied Jürg Kramer neuer Kopf der Deutschen Mathematiker-Vereinigung

Jürg Kramer, Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied von IRIS Adlershof, wird zum 1. Januar 2013 neuer Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Das entschied diese Woche das Präsidium der DMV. Jürg Kramer ist zurzeit Schatzmeister der DMV. Das Präsidentenamt der DMV ist ein Ehrenamt auf jeweils zwei Jahre.

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IRIS Adlershof an allen drei Förderlinien der Exzellenzinitiative beteiligt

Die Humboldt-Universität zu Berlin gehört zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Sie hat in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten.

Im Rahmen ihres Zukunftskonzepts „Bildung durch Wissenschaft“ richtet die HU einen Strategischen Innovationsfonds ein, in dessen Zentrum das erfolgreiche HU-Forschungsformat der Integrativen Forschungsinstitute (IRI) steht. Damit wird die Humboldt-Universität IRIS Adlershof weiterentwickeln, das IRI für Lebenswissenschaften aufbauen und zum Themenkomplex Nachhaltigkeit, Landnutzung und Globalisierung das IRI THESys vorantreiben.

Mitglieder von IRIS Adlershof sind darüber hinaus an der „Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof – SALSA“ (Matthias Ballauff, Oliver Benson, Stefan Hecht und Jürgen P. Rabe) sowie an den Exzellenzclustern Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor (Jochen Brüning, Norbert Koch und Jürgen P. Rabe) und Unifying Concepts in Catalysis - UniCat (Joachim Sauer) beteiligt.

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Lange Nacht der Wissenschaften - IRIS Mitglieder live erleben

Am 2. Juni ist es wieder so weit: renommierte Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam öffnen von 17:00 bis 01:00 Uhr ihre Türen für ein wissenschaftliches Erlebnis der ganz besonderen Art. Am Campus Adlershof stellen IRIS-Mitglieder ihre Forschungsgebiete vor. So gibt z. B. Herr Professor Plefka einen Überblick über „Die Welt als Hologramm: Neues aus der Stringtheorie“. Von der „Wissenschaft vom Lehren und Lernen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern“ berichtet das ProMINT Kolleg. Die Arbeitsgruppe von Professor Rabe demonstriert anschaulich, wie sich einzelne Makromoleküle zerreißen lassen, während die Gruppe von Professor Freytag zu einem „Daten Striptease“ einlädt, und Professor Elsässer und sein Team am Max-Born-Institut Experimente zu Licht und Laser zum Mitmachen präsentieren. 

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HU-Beteiligung an einem Projekt der Einstein-Stiftung zur Materialforschung an Pflanzen

Silica (Siliziumoxid) kann einen positiven Effekt auf Pflanzen haben. Es erhöht die Ernteausbeute und mildert den Einfluss pflanzlicher Stressfaktoren. Der bisher nur wenig verstandene Wirkmechanismus soll in einem neuen, von der Einstein Stiftung Berlin geförderten Projekt untersucht werden. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und der Hebrew University Jerusalem zusammen.

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Polydays 2012: Polymers and Light

Die alle zwei Jahre vom Berlin-Brandenburgischen Verband für Polymerforschung (BVP) veranstalteten POLYDAYS finden dieses Jahr vom 30. September bis 02. Oktober auf dem Campus Adlershof zum Thema „Polymers and Light“ statt. Zu den herausragenden eingeladenen Sprechern gehören T. Aida (Tokyo), C.J. Barrett (Montreal), J.M.J. Frechet (Berkeley), M. Havenith (Bochum), T. Salditt (Göttingen), G.D. Scholes (Toronto), and C.G. Willson (Austin). Erfahren Sie mehr unter www.polydays.de oder kontaktieren Sie uns direkt:

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Einstein Stiftung bewilligt neues Einstein-Zentrum in der Mathematik

Die Einstein Stiftung Berlin fördert zukünftig das neue Einstein-Zentrum für Mathematik Berlin, das die Aktivitäten dreier erfolgreicher Einrichtungen der Berliner Mathematik, dem DFG-Forschungszentrum Matheon, der Berlin Mathematical School (BMS) und des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) bündeln soll.

An dem von den drei großen Berliner Universitäten, dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik sowie dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik betriebenen neuen Einstein-Zentrum ist das Mitglied von IRIS Adlershof, Prof. Jürg Kramer, als Koordinator des DZLM maßgeblich beteiligt.

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Neues internationales Graduiertenkolleg an der Humboldt-Universität eingerichtet

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein neues Internationales Graduiertenkolleg mit dem Titel „Moduli und automorphe Formen: arithmetische und geometrische Aspekte“ an der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet. Sprecher ist das Mitglied von IRIS Adlershof, Professor Jürg Kramer. Kooperationspartner sind die niederländischen Universitäten in Leiden und Amsterdam.

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Mathematik, Physik und Chemie der HU Berlin überzeugen mit Spitzenpositionen im CHE Ranking

Im aktuellen CHE Hochschulranking, das am 2. Mai 2012 im neuen ZEIT Studienführer 2012/13 veröffentlicht wurde, erzielten in IRIS Adlershof vertretene Fächer sehr gute Bewertungen. So rangiert die Mathematik bei der Forschungsreputation sowie bei den Veröffentlichungen und den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler bundesweit auf Spitzenplätzen. Die Studierenden sind insbesondere mit der IT-Infrastruktur sehr zufrieden. Die Physik konnte vor allem in den Kategorien Veröffentlichungen und Erfindungen pro Wissenschaftler sowie Promotionen pro Professor mit Spitzenplätzen punkten. Im Votum der Studierenden wird neben der sehr guten räumlichen und IT-Infrastruktur vor allem eine sehr gute Einbeziehung in die Lehrevaluation positiv gewürdigt. In der Chemie werden die Räume und die Ausstattung der Praktikumslabore mit Spitzennoten bewertet.

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Prof. J.C. Freytag, Ph.D. betreut drei Firmenausgründungen

Am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) werden von Prof. J.C. Freytag, Ph.D. (Mitglied von IRIS-Adlershof) zurzeit drei innovative Firmenausgründungen betreut, die mit Unterstützung der Humboldt-Innovation GmbH erfolgreich sog. eXist-Gründerstipendien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (http://www.exist.de) eingeworben haben, mit deren Hilfe die ersten Schritte in die Selbständigkeit vollzogen werden sollen. Dabei werden die Gründerteams von Prof. Freytag als Mentor in technischer Belangen unterstützt und begleitet. Die Ausgründungen finden in den Bereichen der Textanalyse, dem Bereich selbstentworfener Möbel, sowie im Bereich des Taxi-Rufes/Bestellung statt.

“Outstanding referee award” der American Physical Society an Prof. Dr. Lutz Schimansky-Geier und Prof. Dr. Oliver Benson

Prof. Dr. Lutz Schimansky-Geier (Institut für Physik der HU) und Prof. Dr. Oliver Benson (Institut für Physik und IRIS Adlershof der HU) wurden mit einem “Outstanding referee award” für das Jahr 2012 der Zeitschriften der American Physical Society ausgezeichnet. Der Preis würdigt jedes Jahr etwa 150 von den ca. 60.000 aktiven Reviewern. Die Auswahl basiert auf der Qualität, Anzahl und Verlässlichkeit der Begutachtungen.

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Neue Materialien für die Photovoltaik Helmholtz-Energie-Allianz am Campus Adlershof

Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Forschungszentrum Jülich bilden zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin eine der drei neuen Energie-Allianzen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufen wurden. Ziel dieser Energie-Allianz mit dem Namen „Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik“ ist es, den drängenden Forschungsbedarf zum raschen Umbau der Energieversorgung gezielt zu decken. Sprecher der Energie-Allianz ist Prof. Norbert Koch, Mitglied von IRIS Adlershof. Das Vorhaben wird durch den Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für drei Jahre gefördert, wobei die universitären Partner zusätzlich eigene Mittel einbringen. Eine Fortsetzung der Forschung auch über die drei Jahre hinaus, ist geplant.

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Wie Plastik durch fremde Moleküle leitfähig wird - Mechanismen bei der Dotierung organischer Halbleiter geklärt

Seit einigen Jahren wird die sogenannte organische Elektronik als zukunftsweisende Technologie entwickelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um IRIS-Mitglied Prof. Norbert Koch haben nun in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) klären können, welcher Mechanismus das Dotieren organischer Halbleiter bestimmt. Demnach findet kein direkter Elektronenübertrag mit dem Dotier-Molekül statt. Vielmehr entsteht - im Gegensatz zu bisherigen Vermutungen - zunächst ein zwischenmolekularer Komplex. Erst die Anregung der Komplexe führt zu beweglichen Ladungsträgern, die die Leitfähigkeit erhöhen.

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Team mit Katja Wundermann aus dem ProMINT-Kolleg auf Platz 1 der Europa-League des SPHERES-Wettbewerbs 2011 von MIT, NASA und ESA

Katja Wundermann, abgeordnete Lehrerin im ProMINT-Kolleg hat mit Schülerinnen und Schülern ihrer Käthe-Kollwitz-Oberschule und in einer Allianz mit dem Berliner Heinrich-Hertz-Gymnasium und einem Team aus Turin im SPHERES-Wettbewerb 2011 den 1. Platz in der Europa-League belegt. Die SPHERES-Satelliten sind Teil des ZERO-Robotics/SPHERES Wettbewerbs vom MIT, der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die beiden Finalrunden, jeweils eine für die US-Teams und eine für die EU-Teams, wurden an Bord der Internationale Raumstation ISS ausgetragen. Die Mitglieder der europäischen Allianzen haben gemeinsam im Headquarter der ESA in Noordwijk (NL) per live Videoschaltung zur ISS die Leistungsfähigkeit Ihrer Codes im direkten Wettbewerb miteinander feststellen können.


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Komplexen Nanostrukturen ein Stück näher: Chemikern an der Humboldt-Universität gelingt gezielte Verknüpfung winziger programmierbarer molekularer Bausteine

„Controlling on-surface polymerization by hierarchical and substrate-directed growth“

Veröffentlichung in der Zeitschrift “Nature Chemistry“ (Ausgabe in March 2012 issue, online ab 15. Januar 2012)

Materie auf der kleinster Skala, d.h. im Bereich von wenigen Nanometern (1 nm = 1 Milliardstel Meter) zu organisieren und nutzbar zu machen, ist die zentrale Herausforderung der Nanotechnologie. Dabei besteht ein großes Interesse daran, stabile und wohldefinierte Nanostrukturen ausgehend von einzelnen molekularen Bausteinen kontrolliert aufzubauen. Vor wenigen Jahren konnten dann erstmals derartige bottom-up Nano-Architekturen realisiert werden, wobei jedoch der Grad an Komplexität durch das damals entwickelte einstufige Verfahren begrenzt war.

Dem selben Forscherteam aus Chemikern der Humboldt-Universität zu Berlin um Prof. Stefan Hecht (Mitglied von IRIS Adlershof) ist es nun – in Zusammenarbeit mit Physikern am Fritz-Haber-Institut und am Laboratorio TASC in Trieste – gelungen, die von Ihnen entwickelte Methode erheblich zu verbessern.

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Joint Laboratory for Structural Research (JLSR) am IRIS Adlershof eröffnet

Das JLSR ist eine Einrichtung am IRIS Adlershof, in der die Humboldt-Universität mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH und der Technischen Universität Berlin kooperiert. Es umspannt ein Arbeitsfeld, das von kristallinen Halbleiter- und Isolatormaterialien über organische molekulare und supramolekulare Systeme bis hin zu Biomaterialien reicht.

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Claudia Draxl ist die erste Einstein-Professorin der Humboldt-Universität

Durch die Unterstützung der Einstein Stiftung Berlin konnte die Humboldt-Universität  zu Berlin die renommierte Physikerin Claudia Draxl gewinnen. Frau Draxl ist eine international anerkannte Spitzenforscherin auf dem Gebiet der Theoretischen Festkörperphysik. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt im Bereich der Wechselwirkungen und Anregungen in Nanostrukturen und Hybrid-Materialien, womit sich ein enger inhaltlicher Bezug zu einem der Forschungsgebiete von IRIS Adlershof ergibt.

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Caroline-von-Humboldt-Preis 2011 geht an Dr. Costanza Toninelli, Forscherin auf dem Gebiet der Nanostrukturen

Der mit 15 000 Euro dotierte Caroline-von-Humboldt-Preis wird jährlich an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen der Humboldt-Universität für herausragende Forschung verliehen und ist der höchstdotierte Forschungspreis seiner Art in Deutschland. Er wird zum zweiten Mal vergeben und wurde in diesem Jahr explizit für Naturwissenschaftlerinnen ausgeschrieben. Die Preisträgerin 2011 ist die Physikerin Dr. Costanza Toninelli.

Am 2. November 2011, 18 Uhr, wird im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin der Caroline-von-Humboldt-Preis an Dr. Costanza Toninelli verliehen.

„Bei Frau Toninelli beeindruckt das fantastische Projekt. Dieses behandelt Photonik in Nanostrukturen. Konkret geht es um stabile Moleküle, die in Halbleiter-Nanostukturen eingebettet sind", erklärt Prof. Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung und Vorsitzender der Jury. Die Wissenschaftlerin forscht derzeit als Postdoc an der ETH Zürich und wird im Rahmen des Preises als „Scientist in Residence“ in der Forschungsgruppe von Prof. Oliver Benson, Mitglied von IRIS Adlershof, am Institut für Physik und hier vor allem im Sonderforschungsbereich HIOS eingebunden sein. In diesem SFB geht es um die Erforschung künstlicher Hybridmaterialien, die aus Halbleitern, konjugierten organischen Molekülen und metallischen Nanostrukturen bestehen. Die Forscher wollen diese sehr unterschiedlichen Materialien in Einklang bringen, um neue physikalische und chemische Eigenschaften für optoelektronische Bauelemente zu erreichen.

Anmeldungen bitte an:

cvh-prize
    
hu-berlin.de


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IRIS-Mitglied Prof. Jürg Kramer in die Academia Europaea gewählt

Das Mitglied von IRIS Adlershof, Jürg Kramer, Professor für Mathematik und ihre Didaktik am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin ist zum Mitglied der Academia Europaea gewählt worden.

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Start für ein neues EU-Forschungsprojekt am IRIS Adlershof

Norbert Koch, Professor für Supramolekulare Systeme am Institut für Physik und Mitglied von IRIS Adlershof, koordiniert ab Oktober 2011 das EU-Forschungsprojekt “Hybrid organic/inorganic memory elements for integration of electronic and photonic circuitry” (HYMEC), welches durch das 7. EU-Rahmenprogramm gefördert wird. Neben der Humboldt-Universität beteiligen sich Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich und Polen an dem Projekt, sowie ein Technologie-orientiertes Unternehmen.
HYMEC widmet sich der Aufklärung aller relevanten Eigenschaften von Hybridmaterialien die aus Metallnanopartikeln und konjugierten organischen Halbleitern bestehen. Ziel ist es, diese Materialien in nicht-volatilen Speicherbauelementen anzuwenden, die sowohl elektrisch als auch optisch adressiert werden können. Dieses Forschungsvorhaben ist auf dem Kompetenzfeld "Molekulare Systeme" von IRIS Adlershof angesiedelt.

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Kontakt:
Prof. Dr. Norbert Koch
Humboldt-Universität zu Berlin
IRIS Adlershof und Institut für Physik
Newtonstraße 15
12489 Berlin
eMail:


Humboldt-Universität erreicht im World University Ranking Rang 109

Im aktuellen Times Higher Education World University Ranking belegt die Humboldt-Universität zu Berlin den 109. Rang. Gegenüber dem Vorjahr konnte sie sich damit im weltweiten Hochschulvergleich um 69 Plätze verbessern.

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Humboldt-Universität reicht Langanträge im Exzellenzwettbewerb ein

Die Humboldt-Universität zu Berlin bewirbt sich mit 15 Langanträgen in der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs von Bund und Ländern um die Förderung der Spitzenforschung in allen drei Förderlinien – mit ihrem Zukunftskonzept „Bildung durch Wissenschaft“, vier Exzellenzclusteranträgen und zehn Graduiertenschulanträgen. Das Zukunftskonzept beinhaltet ein umfassendes Programm zur Entwicklung von drei Integrativen Forschungsinstituten (IRI). Neben dem Ausbau des bereits seit 2009 erfolgreich arbeitenden IRIS Adlershof sollen ein IRI für Lebenswissenschaften und ein weiteres zum Themenkomplex Nachhaltigkeit, Landnutzung und Globalisierung eingerichtet werden.

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Chemiker entwickeln Drähte für Prototypen molekularer Computer

Eine Gruppe organischer Synthetiker um IRIS-Mitglied Professor Stefan Hecht entwickelt im Rahmen des Projekts „Atomic Scale and Single Molecule Logic Gate Technologies (AtMol)“ molekulare Bausteine zur Herstellung einzelner molekularer Drähte mit dem Ziel, einen ersten Prototypen Molekül-basierter Computerchips zu realisieren. Die von der Arbeitsgruppe Hecht modellierten Nanodrähte werden anschließend in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Haber-Institut hinsichtlich ihrer elektrischen Leitfähigkeit untersucht. Nach erfolgreicher Herstellung und Testung sollen diese Molekülschaltkreise dann von anderen Wissenschaftlern mit winzigen Nano-Elektroden kontaktiert werden und letztlich in einem kompletten molekularen Chip verpackt werden.
Das Projekt, in welchem ein internationales Konsortium aus Wissenschaftlern und Ingenieuren über einen Zeitraum von vier Jahren zusammenarbeitet, wird von der Europäischen Union mit 10 Millionen Euro gefördert.

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Nationales Zentrum für Lehrerbildung im Fach Mathematik an der Humboldt-Universität

Ein Konsortium aus sechs Hochschulen unter Führung der Humboldt-Universität zu Berlin hat die von der Deutsche Telekom Stiftung initiierte Ausschreibung für ein Nationales Zentrum für Lehrerbildung im Fach Mathematik (NZLM) gewonnen. Ziel des NZLM ist es, die Lehrerbildung in Deutschland spürbar und nachhaltig zu verbessern. Dafür stellt die Deutsche Telekom Stiftung 5 Millionen Euro, verteilt auf 5 Jahre, zur Verfügung und investiert damit in ihr bisher größtes Einzelvorhaben.
Am NZLM, das von IRIS-Mitglied Professor Jürg Kramer geleitet wird, sind neben der Humboldt-Universität zu Berlin auch die Freie Universität Berlin, die Deutsche Universität für Weiterbildung in Berlin, die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen und die Universität Paderborn beteiligt. 

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IRIS Adlershof richtet die erste KOSMOS Summer University zum Thema „Frontiers of Organic / Inorganic Hybrid Materials for Electronics and Optoelectronics” aus.

Die erste KOSMOS Summer University der Humboldt-Universität zu Berlin KOSMOS 2011 wird vom 17. bis zum 25. September 2011 zum Thema „Frontiers of Organic/ Inorganic Hybrid Materials for Electronics and Optoelectronics” vom Integrated Research Institute for the Sciences IRIS Adlershof, in Zusammenarbeit mit der Chiba University in Japan und der National University of Singapore ausgerichtet. Master-Studierende in der Abschlussphase, Doktoranden und Postdocs sind herzlich eingeladen, sich hier gemeinsam mit international in der Physik und Chemie von Hybridmaterialen ausgewiesenen Forschern mit den Grundlagen dieser vielversprechenden Klasse neuer Materialien auseinandersetzen.        

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Neuer Sonderforschungsbereich „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ an der HU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des neuen Sonderforschungsbereich SFB 951 „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ beschlossen. Im Fokus des SFB stehen innovative Hybridsysteme, die anorganische Halbleiter, konjugierte organische Materialien und metallische Nanostrukturen miteinander kombinieren. Dabei sollen die grundlegenden chemischen, elektronischen und photonischen Wechselwirkungen, die sich aus der unterschiedlichen Natur der Einzelkomponenten ergeben, aufgeklärt werden. Langfristig werden funktionale Elemente für die Optoelektronik im meso- bzw. nanoskopischen Längenbereich mit neuartigen, von den Einzelkomponenten bislang nicht erreichten Eigenschaften angestrebt.

Seitens der federführenden Humboldt-Universität sind die IRIS Mitglieder Matthias Ballauff, Oliver Benson, Thomas Elsässer, Stefan Hecht, Fritz Henneberger (designierter Sprecher), Norbert Koch und Jürgen P. Rabe sowie weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute für Physik und Chemie beteiligt. Darüber hinaus forschen Mitglieder der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam, des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, des Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, des Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft sowie des Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik mit.

Für die erste vierjährige Förderperiode stellt die DFG für 18 wissenschaftliche und 3 zentrale Teilprojekte eine Zusatzausstattung von über 8 Mio Euro zur Verfügung. Davon sollen unter anderem ca. 30 zusätzliche Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden, für PostDocs und für technisches Personal finanziert werden.

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Humboldt-Universität im "Qualitätspakt Lehre" erfolgreich

Förderung in Höhe von 13 Millionen Euro für die Lehre bis 2016

Die Humboldt-Universität hat im Qualitätspakt Lehre erfolgreich abgeschnitten. Ihr Antrag "Übergänge", der die Übergänge der Bildungsbiographie von der Schule bis zur Dissertation beziehungsweise von der Universität in die Berufswelt fokussiert, wird mit über 13 Millionen Euro bis 2016 gefördert. Seitens IRIS Adlershof leistet das ProMINT-Kolleg einen wichtigen Beitrag auf diesem Gebiet.

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Erstes deutsch-brasilianisches Graduiertenkolleg an der HU

Die Erforschung von Netzwerken mit komplexer Topologie steht im Vordergrund des ersten deutsch-brasilianischen Graduiertenkollegs „Dynamische Phänomene in komplexen Netzwerken“. Seitens der federführenden Humboldt-Universität sind IRIS Adlershof sowie die Institute für Physik und Mathematik beteiligt.

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Beteiligung an neuer DFG-Forschergruppe

Die Arbeitsgruppe von IRIS Mitglied Professor Oliver Benson  beteiligt sich an der neu eingerichteten DFG-Forschergruppe „Diamond Materials and Quantum Application“. Im Teilprojekt "Integrated quantum optics and nanophotonics with defect centers in nano-diamonds" wird die besondere Expertise im Bereich der integrierten Quantenoptik eingebracht.

Die Forschergruppe mit dem Sprecher Professor Dr. Jörg Wachtrup, Universität Stuttgart, widmet sich mit Diamant einem sehr viel versprechenden Quantenmaterial und nutzt die technologischen Grundlagen dazu, besser kontrollierte und immer komplexere Diamant-Strukturen herzustellen. Hierzu bringt die Forschergruppe Experten zu Materialwachstum, Strukturierung und Defekterzeugung, aber auch Quantenoptik und Spintronik zusammen. Sie fokussiert vor allem auf die Anwendung von „Quanten-Diamanten“ in den Bereichen Quantenphotonik und Spintronik. Die Ergebnisse der Forschergruppe könnten in der Zukunft aber auch unter anderem in der Medizin Anwendung finden.


Humboldt-Universität unter den 100 renommiertesten Universitäten weltweit

Das britische Magazin Times Higher Education hat am 10. März 2011 sein neues Reputations-Ranking veröffentlicht. Die Humboldt-Universität zu Berlin erlangte im internationalen Hochschulvergleich den 72. Rang.

Als ein Aspekt des jährlich erscheinenden World University Ranking basiert die Erhebung zur Reputation auf einer Befragung von rund 13.400 erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 131 Ländern. Erstmalig wurden die Daten zum Ruf einer universitären Einrichtung gesondert veröffentlicht. Die Befragten wurden beispielsweise um ihre Meinung gebeten, welche Universität sie international in ihrem Fachbereich am renommiertesten halten. HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz zum Ranking: „Im nationalen Maßstab ein durchaus beachtliches Ergebnis.“

Insgesamt haben es vier deutsche Hochschulen unter die 100 renommiertesten Universitäten weltweit geschafft – neben der HU konnten sich die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München sowie die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg unter den Top 100 platzieren.

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Humboldt-Universität im Exzellenzwettbewerb in allen drei Förderlinien eine Runde weiter

Die Humboldt-Universität zu Berlin bleibt im Wettbewerb um die Förderung der Spitzenforschung in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern weiter im Rennen. Die Humboldt-Universität wurde heute DFG und vom Wissenschaftsrat (WR) dazu aufgefordert, bis zum 1. September 2011 in allen drei Förderlinien - Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzept – Langanträge zu erarbeiten. Der Campus Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin geht mit Anträgen für zwei Graduiertenschulen in die nächste Phase des Wettbewerbs:

Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof (SALSA)
Designierte Sprecher: Prof. Dr. Janina Kneipp/Chemie, Prof. Dr. Ulrich Panne/Chemie
Analytische Wissenschaft ist entscheidend für viele wissenschaftliche und technische Problemlösungen und Innovationen. Die Graduiertenschule SALSA soll durch ihren interdisziplinären Ansatz in Ausbildung und Forschung, durch ein neues Curriculum und die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Analytischen und Physikalischen Chemie, Biologie, Physik, Statistik, Modellierung und Didaktik nachhaltig zur Erneuerung der Analytical Sciences mit einem Fokus der „Analytic City Adlershof“ beitragen.

FutureLand Graduate School - Wege zu einer nachhaltigen Landnutzung
Designierter Sprecher: Prof. Dr. Patrick Hostert/Geografie
In der FutureLand Graduate School sollen aus systemanalytischer, prozessorientierter und sozio-kultureller Sicht Ansätze zu nachhaltigen Landnutzungsstrategien entwickelt werden. Dazu bedarf es einer neuen Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um die komplexen Fragestellungen mittels interdisziplinärer Ansätze zu beantworten. Die konzeptionelle und modellhafte Verknüpfung von Methoden unterschiedlicher Fachkulturen stellt in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung dar. Themen umfassen beispielsweise Anpassungsstrategien der Landwirtschaft an den Klimawandel, Wege zum Erhalt von Ökosystemleistungen oder Untersuchungen zum Ein-fluss unserer Lebensgewohnheiten auf die globale Landnutzung und den Kohlenstoffhaushalt.

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Dissertationspreis Adlershof 2010 an Dr. Michael Barth

Der Disserationspreis Adlershof 2010 geht an Dr. Michael Barth vom Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin. Herr Barth hat in der Arbeitsgruppe Nanooptik von IRIS-Mitglied Prof. Oliver Benson zu einem Themengebiet der optischen Nanostrukturen mit ‚summa cum laude’ promoviert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf zweidimensionalen photonischen Strukturen in Form von mikro-strukturierten Fasern und Membranstrukturen. Mit diesen Komponenten sind neben der grundlegenden Untersuchung der Licht-Materie-Wechselwirkung auf der Nanometerskala, neuartige Anwendungen im Bereich der Quantenoptik und Sensorik möglich. Die Preis-Jury würdigte neben den hervorragenden wissenschaftlichen Resultaten auch die überzeugende und für ein breites Publikum erfassbare Darstellung der in der Promotion verfolgten Fragestellungen.

Die Arbeit von Herrn Barth ist auch in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (Anwenderzentrum für Mikrotechnik) entstanden. Gegenwärtig ist Herr Barth wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik sowie am IRIS Adlershof im Projekt Hybridsysteme für Optik und Elektronik.

Die kleinste Lichtquelle der Welt

Physikern der Humboldt-Universität ist es gelungen, die kleinste fasergekoppelte Lichtquelle der Welt zu konstruieren. Diese Lichtquelle besteht aus nur zwei Komponenten – aus einem speziellen, winzig kleinen Diamanten und aus einer handelsüblichen Glasfaser. Auf Grund des Durchmessers der Glasfaser von nur 90 Mikrometern (1 Mikrometer = 1 Millionstel Meter) hat das gesamte System lediglich die Ausmaße eines menschlichen Haares. Die Ergebnisse der Arbeit wurden jetzt in der Online-Ausgabe von Nano Letters veröffentlicht.

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Alexander von Humboldt-Forschungspreis für Prof. Jelena Vučković

Frau Prof. Jelena Vučković (Stanford University), die ab 2011 am IRIS Adlershof sowie am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin Forschungsarbeiten zum Thema „Hybride Quantensysteme für die fundamentale Optik und Photonik“ betreiben wird, ist nun mit dem renommierten Alexander von Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

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CHE ExcellenceRanking 2010: Spitzenplatzierungen für die Humboldt-Universität

Erneut konnte die Humboldt-Universität zu Berlin im aktuellen ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für drei mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer Spitzenplatzierungen erreichen. Damit zählen die Biologie, die Mathematik und die Physik an der HU im europäischen Vergleich zu den besonders forschungsstarken und international orientierten Fachbereichen.

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Stefan Hecht mit Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis ausgezeicnet

Stefan Hecht, Professor für Organische Chemie und funktionale Materialien an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied von IRIS Adlershof hat für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet funktionaler organischer Nanostrukturen den mit 100.000 € dotierten Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis zuerkannt bekommen. Der Preis wurde am 5. November 2010 feierlich im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin verliehen.

Der Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis zählt zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland – nicht zuletzt deshalb, weil fünf der bisherigen Preisträger später den Nobelpreis und weitere Preisträger andere bedeutende nationale und internationale Auszeichnungen erhalten haben.

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Joachim Sauer mit Liebig-Denkmünze ausgezeichnet

Joachim Sauer, Professor für Quantenchemie an der Humboldt- Universität und Mitglied von IRIS Adlershof, erhält die Liebig- Denkmünze 2010, mit der die Gesellschaft Deutscher Chemiker seit 1903 hervorragende Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Chemie auszeichnet.

Der Preis wird am 20. September 2010 auf einer Festsitzung anlässlich der diesjährigen Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte in Dresden verliehen.

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DFG flexibilisiert Förderbedingungen

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen ihre Fördermittel künftig noch freier und ganz an den konkreten Bedürfnissen des geförderten Projekts ausgerichtet verwenden können. Um dies zu erreichen, hat die DFG ihre Förderbedingungen in einem zentralen Punkt neu geregelt und weiter flexibilisiert.

Aufgrund dieser Neuregelung kann die Entscheidung darüber, ob die Fördermittel für Personal, Sachmittel oder Geräte verwendet werden, in Zukunft grundsätzlich von den Universitäten und Forschungseinrichtungen selbst getroffen werden. Die bislang praktizierte Form der sogenannten Stellenbewilligung wird damit durch ein System der freien Umdisposition von Mitteln ersetzt. Als Konsequenz wird die DFG künftig statt Stellen pauschalierte Geldbeträge bewilligen.

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Grenzüberschreitender Ansatz: Bericht der Berliner Zeitung über IRIS Adlershof

Neues Interdisziplinäres Institut in Adlershof verzahnt Forschung aus Physik, Mathematik, Chemie und Informatik. Ein Artikel von Jan Steeger in der Berliner Zeitung vom 28.07.2010

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Thomas Elsässer zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt

Der Physiker Thomas Elsässer, Mitglied von IRIS Adlershof, S-Professor am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Born-Institut, wurde zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Er gehört der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der BBAW an.

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ERC Starting Grant für Janina Kneipp

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat Janina Kneipp mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet. Diese Preise werden seit 2007 an international herausragende Nachwuchswissenschaftler vergeben und wurden 2009 zum dritten Mal ausgeschrieben. Für die Auswahl der durch den ERC geförderten Projekte bilden die Exzellenz von Antragsteller und Projekt sowie das Umfeld des Antragstellers die Auswahlkriterien. Janina Kneipp ist seit 2008 Junior(S)-Professorin für Analytische Chemie am Institut für Chemie der Humboldt-Universität und der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM). Im Rahmen des durch den ERC geförderten Projektes wird sie in den nächsten 5 Jahren mit ihrer Gruppe neue mikrospektroskopische Methoden für analytische Anwendungen weiterentwickeln.

Alexander von Humboldt-Professur für Dirk Kreimer

Der Physiker Dirk Kreimer, international führender Forscher auf dem Gebiet der
Mathematischen Physik, ist jetzt mit einer Alexander von Humboldt-Professur
ausgezeichnet worden. An den Preis geknüpft ist der Antritt der Professur an der
Humboldt-Universität zu Berlin.

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1st International IRIS-Symposium on Hybrid Systems for Optics and Electronics - IRIS 1

Das 1st International IRIS-Symposium on Hybrid Systems for Optics and Electronics - IRIS 1 findet am 13.07. 2010 und 14.07.2010 in Berlin Adlershof statt.

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Ruf an Frau Dr. Saskia Fischer

Frau Dr. Saskia Fischer (Ruhr-Universität Bochum) hat einen Ruf auf die W3-Professur "Neue Materialien" am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin erhalten.

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Rufannahme durch Dr. Matthias Staudacher

Herr Dr. Matthias Staudacher hat seinen Ruf auf die Professur "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" mit Wirkung zum 1. April 2010 angenommen. Die W3-Professur ist von den Instituten für Physik und Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin als gemeinsame Brückenprofessur eingerichtet worden.

Leibniz-Preis an Prof. Dr. Peter Fratzl

Herr Fratzl, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam/Golm und seit 2004 Honorarprofessor am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin hat den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jährlich für Spitzenleistungen in der Forschung verliehenen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2010 erhalten.

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Bunsen-Kirchhoff-Preis an Prof. Dr. Janina Kneipp

Frau Kneipp, seit April 2008 S-Juniorprofessorin für Analytische Chemie an der Humboldt Universität zu Berlin und der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung), hat den von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Angewandte Spektroskopie (DASp) vergebenen "Bunsen-Kirchhoff-Preis für analytische Spektroskopie" erhalten, der für herausragende Leistungen vor allem jüngerer Wissenschaftler aus Universitäten, Forschungsinstituten oder der Industrie in der analytischen Spektroskopie vergeben wird.

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ERC Grant für Prof. Dr. Thomas Elsässer

Herr Elsässer, Direktor am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie im Forschungsverbund Berlin e. V. und S-Professor am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin, erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen "Advanced Grant" in Höhe von 2,49 Millionen Euro.

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CHE-Forschungsranking im Fach Physik aktualisiert

Das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin rangiert unter den ersten sechs deutschen Physikfachbereichen beim Parameter "Publikationen pro Jahr", der sich aus der über die Jahre 2005-07 gemittelten Zahl der Publikationen und der Zitationsrate ergab.

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