ARCHIV AKTUELLES

Mathematik, Physik und Chemie der HU Berlin überzeugen mit Spitzenpositionen im CHE Ranking

Im aktuellen CHE Hochschulranking, das am 2. Mai 2012 im neuen ZEIT Studienführer 2012/13 veröffentlicht wurde, erzielten in IRIS Adlershof vertretene Fächer sehr gute Bewertungen. So rangiert die Mathematik bei der Forschungsreputation sowie bei den Veröffentlichungen und den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler bundesweit auf Spitzenplätzen. Die Studierenden sind insbesondere mit der IT-Infrastruktur sehr zufrieden. Die Physik konnte vor allem in den Kategorien Veröffentlichungen und Erfindungen pro Wissenschaftler sowie Promotionen pro Professor mit Spitzenplätzen punkten. Im Votum der Studierenden wird neben der sehr guten räumlichen und IT-Infrastruktur vor allem eine sehr gute Einbeziehung in die Lehrevaluation positiv gewürdigt. In der Chemie werden die Räume und die Ausstattung der Praktikumslabore mit Spitzennoten bewertet.

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Neue Materialien für die Photovoltaik Helmholtz-Energie-Allianz am Campus Adlershof

Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Forschungszentrum Jülich bilden zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin eine der drei neuen Energie-Allianzen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufen wurden. Ziel dieser Energie-Allianz mit dem Namen „Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik“ ist es, den drängenden Forschungsbedarf zum raschen Umbau der Energieversorgung gezielt zu decken. Sprecher der Energie-Allianz ist Prof. Norbert Koch, Mitglied von IRIS Adlershof. Das Vorhaben wird durch den Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für drei Jahre gefördert, wobei die universitären Partner zusätzlich eigene Mittel einbringen. Eine Fortsetzung der Forschung auch über die drei Jahre hinaus, ist geplant.

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Team mit Katja Wundermann aus dem ProMINT-Kolleg auf Platz 1 der Europa-League des SPHERES-Wettbewerbs 2011 von MIT, NASA und ESA

Katja Wundermann, abgeordnete Lehrerin im ProMINT-Kolleg hat mit Schülerinnen und Schülern ihrer Käthe-Kollwitz-Oberschule und in einer Allianz mit dem Berliner Heinrich-Hertz-Gymnasium und einem Team aus Turin im SPHERES-Wettbewerb 2011 den 1. Platz in der Europa-League belegt. Die SPHERES-Satelliten sind Teil des ZERO-Robotics/SPHERES Wettbewerbs vom MIT, der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die beiden Finalrunden, jeweils eine für die US-Teams und eine für die EU-Teams, wurden an Bord der Internationale Raumstation ISS ausgetragen. Die Mitglieder der europäischen Allianzen haben gemeinsam im Headquarter der ESA in Noordwijk (NL) per live Videoschaltung zur ISS die Leistungsfähigkeit Ihrer Codes im direkten Wettbewerb miteinander feststellen können.


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Komplexen Nanostrukturen ein Stück näher: Chemikern an der Humboldt-Universität gelingt gezielte Verknüpfung winziger programmierbarer molekularer Bausteine

„Controlling on-surface polymerization by hierarchical and substrate-directed growth“

Veröffentlichung in der Zeitschrift “Nature Chemistry“ (Ausgabe in March 2012 issue, online ab 15. Januar 2012)

Materie auf der kleinster Skala, d.h. im Bereich von wenigen Nanometern (1 nm = 1 Milliardstel Meter) zu organisieren und nutzbar zu machen, ist die zentrale Herausforderung der Nanotechnologie. Dabei besteht ein großes Interesse daran, stabile und wohldefinierte Nanostrukturen ausgehend von einzelnen molekularen Bausteinen kontrolliert aufzubauen. Vor wenigen Jahren konnten dann erstmals derartige bottom-up Nano-Architekturen realisiert werden, wobei jedoch der Grad an Komplexität durch das damals entwickelte einstufige Verfahren begrenzt war.

Dem selben Forscherteam aus Chemikern der Humboldt-Universität zu Berlin um Prof. Stefan Hecht (Mitglied von IRIS Adlershof) ist es nun – in Zusammenarbeit mit Physikern am Fritz-Haber-Institut und am Laboratorio TASC in Trieste – gelungen, die von Ihnen entwickelte Methode erheblich zu verbessern.

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Caroline-von-Humboldt-Preis 2011 geht an Dr. Costanza Toninelli, Forscherin auf dem Gebiet der Nanostrukturen

Der mit 15 000 Euro dotierte Caroline-von-Humboldt-Preis wird jährlich an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen der Humboldt-Universität für herausragende Forschung verliehen und ist der höchstdotierte Forschungspreis seiner Art in Deutschland. Er wird zum zweiten Mal vergeben und wurde in diesem Jahr explizit für Naturwissenschaftlerinnen ausgeschrieben. Die Preisträgerin 2011 ist die Physikerin Dr. Costanza Toninelli.

Am 2. November 2011, 18 Uhr, wird im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin der Caroline-von-Humboldt-Preis an Dr. Costanza Toninelli verliehen.

„Bei Frau Toninelli beeindruckt das fantastische Projekt. Dieses behandelt Photonik in Nanostrukturen. Konkret geht es um stabile Moleküle, die in Halbleiter-Nanostukturen eingebettet sind", erklärt Prof. Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung und Vorsitzender der Jury. Die Wissenschaftlerin forscht derzeit als Postdoc an der ETH Zürich und wird im Rahmen des Preises als „Scientist in Residence“ in der Forschungsgruppe von Prof. Oliver Benson, Mitglied von IRIS Adlershof, am Institut für Physik und hier vor allem im Sonderforschungsbereich HIOS eingebunden sein. In diesem SFB geht es um die Erforschung künstlicher Hybridmaterialien, die aus Halbleitern, konjugierten organischen Molekülen und metallischen Nanostrukturen bestehen. Die Forscher wollen diese sehr unterschiedlichen Materialien in Einklang bringen, um neue physikalische und chemische Eigenschaften für optoelektronische Bauelemente zu erreichen.

Anmeldungen bitte an: cvh-prize@hu-berlin.de

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Start für ein neues EU-Forschungsprojekt am IRIS Adlershof

Norbert Koch, Professor für Supramolekulare Systeme am Institut für Physik und Mitglied von IRIS Adlershof, koordiniert ab Oktober 2011 das EU-Forschungsprojekt “Hybrid organic/inorganic memory elements for integration of electronic and photonic circuitry” (HYMEC), welches durch das 7. EU-Rahmenprogramm gefördert wird. Neben der Humboldt-Universität beteiligen sich Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich und Polen an dem Projekt, sowie ein Technologie-orientiertes Unternehmen.
HYMEC widmet sich der Aufklärung aller relevanten Eigenschaften von Hybridmaterialien die aus Metallnanopartikeln und konjugierten organischen Halbleitern bestehen. Ziel ist es, diese Materialien in nicht-volatilen Speicherbauelementen anzuwenden, die sowohl elektrisch als auch optisch adressiert werden können. Dieses Forschungsvorhaben ist auf dem Kompetenzfeld "Molekulare Systeme" von IRIS Adlershof angesiedelt.

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Kontakt:
Prof. Dr. Norbert Koch
Humboldt-Universität zu Berlin
IRIS Adlershof und Institut für Physik
Newtonstraße 15
12489 Berlin
eMail: norbert.koch@physik.hu-berlin.de

Chemiker entwickeln Drähte für Prototypen molekularer Computer

Eine Gruppe organischer Synthetiker um IRIS-Mitglied Professor Stefan Hecht entwickelt im Rahmen des Projekts „Atomic Scale and Single Molecule Logic Gate Technologies (AtMol)“ molekulare Bausteine zur Herstellung einzelner molekularer Drähte mit dem Ziel, einen ersten Prototypen Molekül-basierter Computerchips zu realisieren. Die von der Arbeitsgruppe Hecht modellierten Nanodrähte werden anschließend in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Haber-Institut hinsichtlich ihrer elektrischen Leitfähigkeit untersucht. Nach erfolgreicher Herstellung und Testung sollen diese Molekülschaltkreise dann von anderen Wissenschaftlern mit winzigen Nano-Elektroden kontaktiert werden und letztlich in einem kompletten molekularen Chip verpackt werden.
Das Projekt, in welchem ein internationales Konsortium aus Wissenschaftlern und Ingenieuren über einen Zeitraum von vier Jahren zusammenarbeitet, wird von der Europäischen Union mit 10 Millionen Euro gefördert.

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Nationales Zentrum für Lehrerbildung im Fach Mathematik an der Humboldt-Universität

Ein Konsortium aus sechs Hochschulen unter Führung der Humboldt-Universität zu Berlin hat die von der Deutsche Telekom Stiftung initiierte Ausschreibung für ein Nationales Zentrum für Lehrerbildung im Fach Mathematik (NZLM) gewonnen. Ziel des NZLM ist es, die Lehrerbildung in Deutschland spürbar und nachhaltig zu verbessern. Dafür stellt die Deutsche Telekom Stiftung 5 Millionen Euro, verteilt auf 5 Jahre, zur Verfügung und investiert damit in ihr bisher größtes Einzelvorhaben.
Am NZLM, das von IRIS-Mitglied Professor Jürg Kramer geleitet wird, sind neben der Humboldt-Universität zu Berlin auch die Freie Universität Berlin, die Deutsche Universität für Weiterbildung in Berlin, die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen und die Universität Paderborn beteiligt. 

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IRIS Adlershof richtet die erste KOSMOS Summer University zum Thema „Frontiers of Organic / Inorganic Hybrid Materials for Electronics and Optoelectronics” aus.

Die erste KOSMOS Summer University der Humboldt-Universität zu Berlin KOSMOS 2011 wird vom 17. bis zum 25. September 2011 zum Thema „Frontiers of Organic/ Inorganic Hybrid Materials for Electronics and Optoelectronics” vom Integrated Research Institute for the Sciences IRIS Adlershof, in Zusammenarbeit mit der Chiba University in Japan und der National University of Singapore ausgerichtet. Master-Studierende in der Abschlussphase, Doktoranden und Postdocs sind herzlich eingeladen, sich hier gemeinsam mit international in der Physik und Chemie von Hybridmaterialen ausgewiesenen Forschern mit den Grundlagen dieser vielversprechenden Klasse neuer Materialien auseinandersetzen.        

Programm                        mehr...

Neuer Sonderforschungsbereich „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ an der HU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des neuen Sonderforschungsbereich SFB 951 „Hybrid Inorganic/Organic Systems for Opto-Electronics“ beschlossen. Im Fokus des SFB stehen innovative Hybridsysteme, die anorganische Halbleiter, konjugierte organische Materialien und metallische Nanostrukturen miteinander kombinieren. Dabei sollen die grundlegenden chemischen, elektronischen und photonischen Wechselwirkungen, die sich aus der unterschiedlichen Natur der Einzelkomponenten ergeben, aufgeklärt werden. Langfristig werden funktionale Elemente für die Optoelektronik im meso- bzw. nanoskopischen Längenbereich mit neuartigen, von den Einzelkomponenten bislang nicht erreichten Eigenschaften angestrebt.

Seitens der federführenden Humboldt-Universität sind die IRIS Mitglieder Matthias Ballauff, Oliver Benson, Thomas Elsässer, Stefan Hecht, Fritz Henneberger (designierter Sprecher), Norbert Koch und Jürgen P. Rabe sowie weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute für Physik und Chemie beteiligt. Darüber hinaus forschen Mitglieder der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam, des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, des Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, des Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft sowie des Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik mit.

Für die erste vierjährige Förderperiode stellt die DFG für 18 wissenschaftliche und 3 zentrale Teilprojekte eine Zusatzausstattung von über 8 Mio Euro zur Verfügung. Davon sollen unter anderem ca. 30 zusätzliche Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden, für PostDocs und für technisches Personal finanziert werden.

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Beteiligung an neuer DFG-Forschergruppe

Die Arbeitsgruppe von IRIS Mitglied Professor Oliver Benson  beteiligt sich an der neu eingerichteten DFG-Forschergruppe „Diamond Materials and Quantum Application“. Im Teilprojekt "Integrated quantum optics and nanophotonics with defect centers in nano-diamonds" wird die besondere Expertise im Bereich der integrierten Quantenoptik eingebracht.

Die Forschergruppe mit dem Sprecher Professor Dr. Jörg Wachtrup, Universität Stuttgart, widmet sich mit Diamant einem sehr viel versprechenden Quantenmaterial und nutzt die technologischen Grundlagen dazu, besser kontrollierte und immer komplexere Diamant-Strukturen herzustellen. Hierzu bringt die Forschergruppe Experten zu Materialwachstum, Strukturierung und Defekterzeugung, aber auch Quantenoptik und Spintronik zusammen. Sie fokussiert vor allem auf die Anwendung von „Quanten-Diamanten“ in den Bereichen Quantenphotonik und Spintronik. Die Ergebnisse der Forschergruppe könnten in der Zukunft aber auch unter anderem in der Medizin Anwendung finden.


Humboldt-Universität unter den 100 renommiertesten Universitäten weltweit

Das britische Magazin Times Higher Education hat am 10. März 2011 sein neues Reputations-Ranking veröffentlicht. Die Humboldt-Universität zu Berlin erlangte im internationalen Hochschulvergleich den 72. Rang.

Als ein Aspekt des jährlich erscheinenden World University Ranking basiert die Erhebung zur Reputation auf einer Befragung von rund 13.400 erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 131 Ländern. Erstmalig wurden die Daten zum Ruf einer universitären Einrichtung gesondert veröffentlicht. Die Befragten wurden beispielsweise um ihre Meinung gebeten, welche Universität sie international in ihrem Fachbereich am renommiertesten halten. HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz zum Ranking: „Im nationalen Maßstab ein durchaus beachtliches Ergebnis.“

Insgesamt haben es vier deutsche Hochschulen unter die 100 renommiertesten Universitäten weltweit geschafft – neben der HU konnten sich die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München sowie die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg unter den Top 100 platzieren.

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Humboldt-Universität im Exzellenzwettbewerb in allen drei Förderlinien eine Runde weiter

Die Humboldt-Universität zu Berlin bleibt im Wettbewerb um die Förderung der Spitzenforschung in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern weiter im Rennen. Die Humboldt-Universität wurde heute DFG und vom Wissenschaftsrat (WR) dazu aufgefordert, bis zum 1. September 2011 in allen drei Förderlinien - Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzept – Langanträge zu erarbeiten. Der Campus Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin geht mit Anträgen für zwei Graduiertenschulen in die nächste Phase des Wettbewerbs:

Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof (SALSA)
Designierte Sprecher: Prof. Dr. Janina Kneipp/Chemie, Prof. Dr. Ulrich Panne/Chemie
Analytische Wissenschaft ist entscheidend für viele wissenschaftliche und technische Problemlösungen und Innovationen. Die Graduiertenschule SALSA soll durch ihren interdisziplinären Ansatz in Ausbildung und Forschung, durch ein neues Curriculum und die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Analytischen und Physikalischen Chemie, Biologie, Physik, Statistik, Modellierung und Didaktik nachhaltig zur Erneuerung der Analytical Sciences mit einem Fokus der „Analytic City Adlershof“ beitragen.

FutureLand Graduate School - Wege zu einer nachhaltigen Landnutzung
Designierter Sprecher: Prof. Dr. Patrick Hostert/Geografie
In der FutureLand Graduate School sollen aus systemanalytischer, prozessorientierter und sozio-kultureller Sicht Ansätze zu nachhaltigen Landnutzungsstrategien entwickelt werden. Dazu bedarf es einer neuen Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um die komplexen Fragestellungen mittels interdisziplinärer Ansätze zu beantworten. Die konzeptionelle und modellhafte Verknüpfung von Methoden unterschiedlicher Fachkulturen stellt in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung dar. Themen umfassen beispielsweise Anpassungsstrategien der Landwirtschaft an den Klimawandel, Wege zum Erhalt von Ökosystemleistungen oder Untersuchungen zum Ein-fluss unserer Lebensgewohnheiten auf die globale Landnutzung und den Kohlenstoffhaushalt.

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Dissertationspreis Adlershof 2010 an Dr. Michael Barth

Der Disserationspreis Adlershof 2010 geht an Dr. Michael Barth vom Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin. Herr Barth hat in der Arbeitsgruppe Nanooptik von IRIS-Mitglied Prof. Oliver Benson zu einem Themengebiet der optischen Nanostrukturen mit ‚summa cum laude’ promoviert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf zweidimensionalen photonischen Strukturen in Form von mikro-strukturierten Fasern und Membranstrukturen. Mit diesen Komponenten sind neben der grundlegenden Untersuchung der Licht-Materie-Wechselwirkung auf der Nanometerskala, neuartige Anwendungen im Bereich der Quantenoptik und Sensorik möglich. Die Preis-Jury würdigte neben den hervorragenden wissenschaftlichen Resultaten auch die überzeugende und für ein breites Publikum erfassbare Darstellung der in der Promotion verfolgten Fragestellungen.

Die Arbeit von Herrn Barth ist auch in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (Anwenderzentrum für Mikrotechnik) entstanden. Gegenwärtig ist Herr Barth wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik sowie am IRIS Adlershof im Projekt Hybridsysteme für Optik und Elektronik.

Alexander von Humboldt-Forschungspreis für Prof. Jelena Vučković

Frau Prof. Jelena Vučković (Stanford University), die ab 2011 am IRIS Adlershof sowie am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin Forschungsarbeiten zum Thema „Hybride Quantensysteme für die fundamentale Optik und Photonik“ betreiben wird, ist nun mit dem renommierten Alexander von Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

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Stefan Hecht mit Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis ausgezeicnet

Stefan Hecht, Professor für Organische Chemie und funktionale Materialien an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied von IRIS Adlershof hat für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet funktionaler organischer Nanostrukturen den mit 100.000 € dotierten Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis zuerkannt bekommen. Der Preis wurde am 5. November 2010 feierlich im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin verliehen.

Der Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis zählt zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland – nicht zuletzt deshalb, weil fünf der bisherigen Preisträger später den Nobelpreis und weitere Preisträger andere bedeutende nationale und internationale Auszeichnungen erhalten haben.

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Joachim Sauer mit Liebig-Denkmünze ausgezeichnet

Joachim Sauer, Professor für Quantenchemie an der Humboldt- Universität und Mitglied von IRIS Adlershof, erhält die Liebig- Denkmünze 2010, mit der die Gesellschaft Deutscher Chemiker seit 1903 hervorragende Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Chemie auszeichnet.

Der Preis wird am 20. September 2010 auf einer Festsitzung anlässlich der diesjährigen Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte in Dresden verliehen.

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DFG flexibilisiert Förderbedingungen

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen ihre Fördermittel künftig noch freier und ganz an den konkreten Bedürfnissen des geförderten Projekts ausgerichtet verwenden können. Um dies zu erreichen, hat die DFG ihre Förderbedingungen in einem zentralen Punkt neu geregelt und weiter flexibilisiert.

Aufgrund dieser Neuregelung kann die Entscheidung darüber, ob die Fördermittel für Personal, Sachmittel oder Geräte verwendet werden, in Zukunft grundsätzlich von den Universitäten und Forschungseinrichtungen selbst getroffen werden. Die bislang praktizierte Form der sogenannten Stellenbewilligung wird damit durch ein System der freien Umdisposition von Mitteln ersetzt. Als Konsequenz wird die DFG künftig statt Stellen pauschalierte Geldbeträge bewilligen.

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Thomas Elsässer zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt

Der Physiker Thomas Elsässer, Mitglied von IRIS Adlershof, S-Professor am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Born-Institut, wurde zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Er gehört der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der BBAW an.

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ERC Starting Grant für Janina Kneipp

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat Janina Kneipp mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet. Diese Preise werden seit 2007 an international herausragende Nachwuchswissenschaftler vergeben und wurden 2009 zum dritten Mal ausgeschrieben. Für die Auswahl der durch den ERC geförderten Projekte bilden die Exzellenz von Antragsteller und Projekt sowie das Umfeld des Antragstellers die Auswahlkriterien. Janina Kneipp ist seit 2008 Junior(S)-Professorin für Analytische Chemie am Institut für Chemie der Humboldt-Universität und der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM). Im Rahmen des durch den ERC geförderten Projektes wird sie in den nächsten 5 Jahren mit ihrer Gruppe neue mikrospektroskopische Methoden für analytische Anwendungen weiterentwickeln.