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IRIS Adlershof
Humboldt-Universität zu Berlin
Zum Großen Windkanal 2
12489 Berlin
Germany

Direktor
Prof. Dr. Jürgen P. Rabe
rabeiris-adlershof.de


Geschäftsstelle
officeiris-adlershof.de
Tel.: +49 30 2093-66350
Fax: +49 30 2093-13-66350

 

AKTUELLES

24.11.2022Erstes IRIS-Junior-Frühstück mit anschließender Laborführung

Am 21. November 2022 trafen sich die IRIS-Nachwuchswissenschaftler zu einem Frühstück und einer Laborführung mit dem Schwerpunkt Quantenoptik.

Pablo Hernández López, Nachwuchsvertreter und Organisator, erklärt: „Unsere Kollegen Elisa & Martin (AG Markus Krutzik) und Julian & Jonas (AG Tim Schröder) zeigten ihre Labore und stellten ihre Forschungsgebiete vor. Diese Veranstaltung war die erste einer Reihe von Laborführungen, die im nächsten Jahr fortgesetzt wird.
Vielen Dank an die Referenten und an alle, die gekommen sind. Es war großartig, so viele nette Kollegen kennenzulernen und einen Einblick in andere interessante Forschungsthemen am IRIS Adlershof zu gewinnen."

22.11.2022Humboldt-ProMINT-Kolleg erfolgreich in der Ausschreibung Interdisziplinäre Zentren der Humboldt-Universität zu Berlin

Das Humboldt-ProMINT-Kolleg wird ab 2023 ein Interdisziplinäres Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ziel des Interdisziplinären Zentrums Humboldt-ProMINT-Kolleg ist die exzellente Erforschung von Prozessen der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung in der MINT-Lehrkräftebildung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dabei stellen die Mitglieder des Kollegs die Themen „Technologiegestütztes Lehren und Lernen“, „Messprozesse und Umgang mit Daten“, „Problemlösen“ sowie „Modelle und Modellierungsprozesse“ in das Zentrum ihrer Arbeit.

Zukünftig widmet sich das IZ ProMINT-Kolleg der Stärkung der fachdidaktischen Forschung durch die Intensivierung der internationalen Forschungskooperationen, der Vernetzung von Fachdidaktik und Fachwissenschaft durch Innovation und Transfer sowie der Verbreitung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen durch Third Mission und Wissenschaftskommunikation.

Es schließt damit an seine über die Jahre gewachsene Struktur als ProMINT-Kolleg und sein Renommee innerhalb und außerhalb der Universität an und überführt dies in die sichtbareren, effizienteren und nachhaltigeren Strukturen eines interdisziplinären Zentrums.

Das Humboldt-ProMINT-Kolleg wurde 2010 auf Initiative der MINT-Fachdidaktiker*innen der HU und mit Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung gegründet. Ein zentrales Anliegen des Kollegs ist es seitdem, die wissenschaftliche Fundierung der MINT-Lehrkräftebildung inhaltlich und strukturell als eines der zentralen Tätigkeitsfelder an der HU auf- und auszubauen. Zwölf Jahre nach seiner Gründung gehört das Humboldt-ProMINT-Kolleg zu den wichtigsten und mit einem Drittmittelvolumen von ca. 2,7 Millionen Euro auch zu den erfolgreichsten Projekten der Lehrkräftebildung an der HU.

Weitere Informationen: https://www.promint.hu-berlin.de

 

27.10.2022Einstein-Professur für Chemiker Stefan Hecht stärkt Berliner Materialwissenschaften

Das Gründungsmitglied von IRIS Adlershof, Stefan Hecht, widmet sich zukünftig als Einstein-Professor der Heraus­forderung, neue Materialien mit verbes­serten Eigen­schaften zu entwickeln. Seit Oktober beschäftigen sich der Chemiker und sein Team mit der Ent­wicklung licht­ge­steuerter mole­kularer Materia­lien und volu­metrischer 3D-Druck­verfahren (Xolo­graphie) am Campus Adlershof. Insbe­sondere möchte er Material­ent­wicklungs­prozesse beschleu­nigen: „Neben einem um­fassenden Verständnis aller rele­vanten Para­meter, bei dem uns künstliche Intel­ligenz sicher­lich helfen kann, müssen wir vor allem anfan­gen zu ler­nen, evolutio­näre Prin­zipien zu nutzen. Dann wird sich das beste Material quasi von selbst durch­setzen.“
Neben diesem neuen wissen­schaftlichen Schwer­punkt möchte Hecht vor allem die Berliner Forschung im Bereich der Material­wissen­schaften weiter stärken und die insbe­sondere am Campus Adlershof vorhandenen Expertisen in einem neuen inter­diszipli­nären Material­forschungs­zentrum bündeln. „Durch intensive disziplinen- und institutionen­über­greifende Zusammen­arbeit können noch viele Synergien im Berliner Forschungs­raum gehoben werden“, so Hecht.

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25.10.2022Bundesforschungsministerin in Adlershof

Die CatLab-Forschungsfamilie auf einem Bild mit der Ministerin Bettina Stark-Watzinger. © HZB / D. Ausserhofer
Die Bundes­ministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, besuchte heute das Catalysis Laboratory (CatLab) in Berlin-Adlershof. CatLab ist eine Forschungsplattform des Helmholtz-Zentrum Berlin und der Max-Planck-Gesellschaft zur Katalyse­forschung, die wichtige Innovationen zur Realisierung einer grünen Wasser­stoff­wirtschaft beitragen soll. Bei ihrem Besuch erhielt die Ministerin Einblick in neueste technologische Entwick­lungen zur Herstellung und Charakteri­sierung von Dünnschicht­katalysatoren sowie besondere Methoden zur Operando-Analytik und Digitalen Katalyse. Das IRIS Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin ist als Kooperations­partner an diesem spannenden Projekt beteiligt. IRIS-Direktor Prof. Dr. Jürgen P. Rabe betonte, dass durch die fächer- und institu­tionen­über­grei­fende Zusammen­arbeit universitärer und außer­universitärer Forschungs­insti­tu­tionen bedeutende Synergien realisiert werden.
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05.10.2022Spitzen-Arbeitsbedingungen für die Spitzenforschung: Feierliche Eröffnung des IRIS-Forschungsbaus

Auf dem Campus Adlershof wurde der hochinstallierte IRIS‑Forschungsbau, gemein­sam finanziert von Bund, Land und Humboldt-Universität, während der Pandemie fertig gestellt und bezogen. Das Gebäude ist heute im Beisein der Senatorin für Wissen­schaft, Gesund­heit, Pflege und Gleich­stellung und von HU-Präsidentin Julia von Blumen­thal feierlich eröffnet worden. Der Forschungs­bau ist Sitz des IRIS Adlershof und bietet mit Labor-, Büro- und Kommunikations­flächen auf rund 4.500 Quadrat­metern optimale Bedingungen für die Zusammen­arbeit von Arbeits­gruppen aus Physik und Chemie der Humboldt-Universität sowie mit Kooperations­partnern aus außer­universitären Forschungs­instituten und der Wirt­schaft.

Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote erklärt: „Der hochmoderne Forschungsbau liegt inmitten von zahlreichen Instituten und Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof. In dieser Lage und mit seinen weitläufigen Laborbereichen bietet er den rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Bedingungen für die Forschung und Entwicklung hybrider Systeme für Elektronik, Optoelektronik und Photonik. Der Forschungsbau ist ein wichtiger Baustein für die herausragende Wissenschafts- und Forschungslandschaft Berlins.“

„Der IRIS-Forschungsbau stellt eine herrausragende Verbesserung der Forschungsinfrastruktur auf dem Campus Adlershof und eine große Bereicherung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende, sowie für unsere Partner am Standort Berlin-Adlershof dar“, sagt HU-Präsidentin Julia von Blumenthal anlässlich der Eröffnung.

„Durch die integrative Architektur mit Verbund- wie Speziallaboren werden physikalische, chemische, material- und ingenieurs­wissenschaftliche, sowie IT- und AI-Methoden hier zusammengeführt. Davon erhoffen sich alle Beteiligten vor Ort, wie auch unsere strategischen internationalen Kooperationspartner erhebliche Innovationsschübe“, sagt Prof. Dr. Jürgen P. Rabe, langjähriger Direktor des IRIS Adlershof.

Im IRIS-Forschungsbau lernen und forschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Disziplinen zusammen an der Entwicklung neuartiger hybrider Materialien. Hybrid bedeutet dabei, dass etwa anorganische Halbleitermaterialien mit organischen Materialien auf einer Nanoskala zusammengebracht werden, um neue Materialien mit besseren oder auch völlig neuen Funktionalitäten zu entwickeln.

Als Herzstück des Gebäudes hat das IRIS-Team ein großes Verbundlabor mit einem integrierten Reinraumtrakt errichten lassen. Hier werden Arbeitsmethoden aus Physik und Chemie zusammengeführt. Darüber hinaus verfügt das neue Gebäude über hochspezialisierte Labore, in denen Forschende die hier entwickelten, neuen Materialien auf Herz und Nieren prüfen. Ein Highlight ist ein elektromagnetisch abgeschotteter Raum mit entkoppeltem Fundament, in dem eines der modernsten Transmissions­elektronen­mikroskope der Welt steht.

Die Anordnung der Labore und Büros sowie die großzügigen Kommunikationsflächen im IRIS- Forschungsbau schaffen beste Voraussetzungen, damit die unterschiedlichen Disziplinen sich austauschen und voneinander lernen können. Der Bau befindet sich in unmittelbarer Nähe der Institute für Physik und Chemie der Humboldt-Universität. Er schlägt nicht nur eine Brücke zwischen unterschiedlichen Disziplinen, sondern auch zwischen Theorie und Experiment, verbindet Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und Hightech-Unternehmen. Hier forschen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus außeruniversitären Einrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Vergangenes Jahr haben das HZB, zwei Max-Planck-Institute und die HU begonnen, ein gemeinsames Forschungslabor für Katalyse, das CatLab, im IRIS-Forschungsbau aufzubauen. Im Fokus der Forschung des CatLab steht Grüner Wasserstoff.

Eine Aufzeichnung der Eröffnungsfeier können Sie auf Youtube abrufen: