AKTUELLES
29.05.2020

Neuer Sonderforschungsbereich „FONDA – Grundlagen von Workflows für die Analyse großer naturwissenschaftlicher Daten“ an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) an der Humboldt-Universität zu Berlin bewilligt. Der SFB 1404 mit dem Titel „FONDA – Grundlagen von Workflows für die Analyse großer naturwissenschaftlicher Daten“ wird ab dem 01. Juli 2020 für zunächst vier Jahre gefördert. Sprecher des SFB ist Prof. Ulf Leser vom Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin. Im inhaltlichen Fokus des neuen Forschungsverbundes steht die Erforschung von Techniken, Verfahren und Werkzeugen, die eine Steigerung der Produktivität von Wissenschaftler*innen bei der Erstellung und Anwendung von Datenanalyseworkflows ermöglichen. Er konzentriert sich dabei auf die für dieses Ziel wichtigen Eigenschaften der Portierbarkeit, Adaptivität und Zuverlässigkeit. Seitens IRIS Adlershof sind die Professor*innen Claudia Draxl, Christoph T. Koch und Alexander Reinefeld am neuen SFB beteiligt.

Wir gratulieren den erfolgreichen Antragsteller*innen und wünschen gutes Gelingen

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22.05.2020

Chinese Government Award 2019 für Fengshuo Zu

Fengshuo Zu, ehemaliger Doktorand in der Gruppe von IRIS-Mitglied Norbert Koch, hat vom China Scholarship Council den „Chinesischen Regierungspreis 2019 für herausragende selbstfinanzierte Studierende im Ausland“ zuerkannt bekommen. Mittlerweile ist Fengshuo Postdoc in der Koch-Gruppe und untersucht die elektronische Struktur von Metallhalogenid-Perowskiten für hocheffiziente Solarzellen.

IRIS Adlershof gratuliert dem Preisträger herzlich!

19.05.2020

Bis 01. Juni bewerben! Neue Ausschreibungsrunde des Humboldt Research Track Scholarships

Flavie Davidson-Marquis

Förderung von forschungsstarken Masterstudierenden auf dem Weg zur Promotion.
Die Förderlinie Humboldt Research Track Scholarship soll herausragenden Studierenden der Humboldt-Universität den Übergang vom Studium in die Promotion erleichtern. Gefördert werden auch Studierende, die keinen Abschluss der Humboldt-Universität haben, aber ggf. an der Humboldt-Universität promovieren wollen. Voraussetzungen für eine Förderung sind ausgezeichnete Studienleistungen und ein Promotionsvorhaben von hoher Qualität und Originalität. Der Antrag kann bereits im Masterstudium gestellt werden; die Förderung setzt jedoch erst mit dem Abschluss ein. Ziel des Stipendiums ist es, sich ganz auf die Vorbereitung eines Dissertationsvorhabens konzentrieren zu können.

Welchen Umfang hat die Förderung?
Monatlich 800 EUR Stipendium über sechs Monate, ggf. Familienzuschlag (gemäß Richtlinien der DFG), Verlängerung in Ausnahmefällen um weitere sechs Monate möglich.

Wie sind die Bewerbungsfristen?
Die Humboldt Research Track Scholarships werden viermal jährlich vergeben. Die Bewerbungszeiträume sind vom
01.06. bis 15.07. für einen Förderbeginn ab 01.10.
01.09. bis 15.10. für einen Förderbeginn ab 01.02.
01.12. bis 15.01. für einen Förderbeginn ab 01.04.

Weitere Informationen finden Sie hier.

30.04.2020

Graduiertenschule “Advanced Materials”: Aufnahme der ersten Doktorand*innen

Die Graduiertenschule „Advanced Materials“ (GS-AM) hat in diesem April die erste Kohorte von insgesamt 22 Doktorand*innen der Berliner Universitäten HU, FU, TU sowie der Universität Potsdam aufgenommen. Ziel der GS-AM ist es, Berliner und Potsdamer Doktorand*innen auf dem Forschungsgebiet neuartiger Materialien für Optik, Elektronik und Optoelektronik bestmöglich auszubilden, und ihnen zudem unterstützende außerfachliche Qualifikationen zu vermitteln.

Der Sprecher der Graduiertenschule, Professor Norbert Koch vom Institut für Physik und IRIS Adlershof der HU erläutert: Die Promotionsprojekte unserer Studierenden widmen sich der Erforschung grundlegender und angewandter Aspekte von anorganischen 3D- und 2D-Halbleitern, organischen Halbleitern und ihren Hybriden. Aufgrund des derzeit eingeschränkten Zugangs zu den Universitäten bietet die GS-AM aktuell Onlinekurse zu den Themen „wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren“, „Projektmanagement“ sowie „wissenschaftliche Führungsfähigkeit“ an. Alle Beteiligten hoffen, dass ein persönliches Treffen bald wieder möglich sein wird. Bis auf Weiteres liegt der Fokus jedoch auf digitalem Austausch und Interaktion.

Der nächste Bewerbungszeitraum für die Graduiertenschule “Advanced Materials” beginnt im Herbst 2020.

Weitere Informationen

23.04.2020

„Die Wissenschaft bleibt nicht stehen“

Michael Bojdys zu Gast beim Wis­sen­schafts­pod­cast „Un­end­li­che Wei­ten, Fas­zi­nie­ren­de Wel­ten" der HU Berlin

Die Humboldt-Universität be­fin­det sich der­zeit aufgrund der Co­ro­na­virus-Pan­de­mie – wie alle anderen Wis­sen­schafts­be­trie­be der Stadt – im Prä­senz­not­be­trieb.Die Gebäude der Uni­versi­tät sind ver­schloss­en – so auch das Institut für Chemie – und nicht alle Mit­ar­bei­ter­innen und Mi­tar­bei­ter der HU haben Zutritt. Der Chemiker und Forscher Michael Bojdys hält daher Kontakt zu seiner Ar­beits­gruppe und seinen Studierenden über digitale Plattformen.
 
In der zehnten Folge des HU Wissenschaftspodcast spricht die Radiojournalistin Cora Knoblauch mit Michael Bojdys über eine in der Krise widerstandsfähige Lehre und darüber, welche Chancen und Herausforderungen die derzeitige Situation für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bietet. Außerdem berichtet Bojdys, wie die Chemikerinnen und Chemiker der HU derzeit den öffentlichen Dienst in Berlin mit Desinfektionsmitteln versorgen.

Die komplette Folge finden sie hier

20.04.2020

Technologiepark Adlershof kämpft gegen Covid-19

SARS-CoV-2 without background

Viele Adlershofer Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen forschen und kämpfen gegen das Corona-Virus

Derzeit sind mehr als 30 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in Adlershof damit beschäftigt, gegen das Coronavirus zu kämpfen. Dies hat eine Erhebung der Betreibergesellschaft WISTA Management GmbH ergeben. „Um das Covid-19-Virus zu bekämpfen und einzudämmen, brauchen wir schnell passende Arzneimittel und Impfstoffe“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). „Unsere Berliner Zukunftsorte verfügen hierfür über hervorragende Forschungskompetenzen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag, um die Coronakrise zu bewältigen."

Das Engagement zeigt laut WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann, „dass Unternehmen und Einrichtungen in einem so breit aufgestellten Wissenschafts- und Technologiepark wie in Berlin Adlershof gerade in Krisenzeiten flexibel agieren und sehr schnell innovative Kräfte entfalten können. Das zumindest stimmt uns zuversichtlich, dass der Technologiepark die gegenwärtige Krise in Gänze erfolgreich durchstehen kann.“ (Quelle: Der Tagesspiegel)


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